Unsere diesjährigen Stipendiaten

  • Canhee Cho
  • Annika Henriot
  • Yein Kim
  • Mathilde Matzeit
  • Lukas Alexander Thiele
  • Viola Westhues

Canhee Cho
Bassbariton

Chanhee Cho wurde 1992 in Südkorea geboren. Der Bassbariton begann seine musikalische Ausbildung an der Goyang Arts High School und setzte sie im Bachelorstudium an der Hanyang University fort. Nach seinem Militärdienst wurde er in das Opernstudio der Dutch National Opera in Amsterdam aufgenommen; derzeit studiert er im Masterstudiengang an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Peter Anton Ling. Bereits während seiner Studienzeit entwickelte er eine besondere Leidenschaft für das Opernfach, die ihn zu zahlreichen internationalen Auftritten führte.
In den vergangenen Spielzeiten übernahm er mehrere bedeutende Rollen, darunter Theseus in „A Midsummer Night's Dream" am Seoul Arts Center Opera House, Dulcamara in „L'elisir d'amore" sowie Don Alfonso in „Così fan tutte" am Guro Arts Valley. 2025 debütiert er als Figaro in „Le nozze di Figaro" am Chuncheon Culture & Art Center in Zusammenarbeit mit der Korean National Opera und ist an der Staatsoper Hannover als 3. Edler in „Lohengrin" zu erleben. Weitere Höhepunkte seiner bisherigen Laufbahn waren ein Recital im Kleinen Saal des Concertgebouw Amsterdam sowie ein Auftritt bei der Dubai Expo als eingeladener Künstler von OperaVision in Kooperation mit der Staatsoper Hannover.
Seine künstlerische Entwicklung wurde durch bedeutende Wettbewerbserfolge geprägt: 1. Preis bei „Neue Stimmen" und beim Gian-Battista-Viotti-Wettbewerb, 1. Preis und Publikumspreis beim Walter-und-Charlotte-Hamel-Opernwettbewerb 2025 sowie Finalteilnahmen bei internationalen Wettbewerben in Japan, Spanien und Kanada. Wichtige Impulse erhielt er in Meisterkursen bei Carlo Colombara, Eytan Pessen, Neil Shicoff und Edith Wiens. Sein Repertoire umfasst zentrale Partien seines Stimmfachs, darunter Don Alfonso, Don Basilio, Don Giovanni, Dulcamara, Escamillo und Figaro.

Unsere bisherigen Stipendiaten

  • 2025

  • 2024

  • 2023

  • 2022

  • 2021

  • 2019

  • 2018

  • 2017

  • 2016

  • 2015

  • 2014

  • 2013

  • 2012

  • 2011

  • 2010

  • 2009

  • < 2009

Freya Müller, Mezzosopran

Freya Müller wurde 2001 geboren. Die Mezzosopranistin stammt aus Niedersachsen und lebt in Hannover. Die Wurzeln ihrer musikalischen Ausbildung liegen in der Kirchenmusik: Sie begann mit Klavier, Orgel und Posaune sowie im heimischen Kirchenchor. Nach anfänglichen Studien der Schulmusik schloss sie ihren Bachelor of Music im Fach Gesang ab und studiert nun im Masterstudiengang Gesang an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover in der Klasse von Prof. Marek Rzepka.
Im Sommer 2022 debütierte sie an der Deutschen Oper Berlin, wo sie als Lehrbub in der Neuinszenierung von Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg" zu erleben war. An der Staatsoper Hannover debütierte sie 2023 als Dritte Elfe in Dvořáks „Rusalka". Es folgten Gastengagements als Sekretärin in John Adams' Oper „Nixon in China", als Blumenmädchen und Knappe in Wagners „Parsifal" sowie als Zweite Dame in Mozarts „Zauberflöte". Im November 2023 kehrte sie für die Wiederaufnahme der „Meistersinger" an die Deutsche Oper zurück.
Seit Beginn der Spielzeit 2024/25 ist Freya Müller als Mezzosopranistin im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Hannover engagiert, wo sie u. a. folgende Partien übernimmt: Page in Richard Strauss' „Salome", Mrs. Alexander in Philip Glass' „Satyagraha" und die Hauptpartie in „Das Kind der Seehundfrau" von Robyn Schulkowsky. Sie sang bereits unter der musikalischen Leitung von Dirigenten wie Daniel Carter, John Fiore, Donald Runnicles, Ulf Schirmer, Markus Stenz und Stephan Zilias sowie mit Klangkörpern wie dem Niedersächsischen Staatsorchester, dem Orchester der Deutschen Oper Berlin, der Klassischen Philharmonie NordWest und La Petite Bande.
Ihr Studium wird durch Stipendien der Villigst-Begabtenförderung sowie der Yehudi-Menuhin-Stiftung „Live Music Now" gefördert. Im Oktober 2022 wurde sie beim Walter-und-Charlotte-Hamel-Opernwettbewerb 2022 mit dem Nachwuchspreis ausgezeichnet.

Lusia Müller, Mezzosopran

Luisa Müller wurde 1997 geboren. Die Mezzosopranistin studiert derzeit ihren Master Oper an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Marek Rzepka. Bereits als Jugendliche erhielt sie ersten Gesangsunterricht bei Nadine Lehner (Sopranistin, Theater Bremen). Nach ihrem Abitur besuchte sie die Berufsfachschule für Musik Krumbach, die sie nach zwei Jahren als staatlich geprüfte Chorleiterin verließ.
Ihr Gesangsstudium begann sie an der Hochschule für Musik Saar bei Prof. Frank Wörner; dort besuchte sie zudem die Liedklasse von Prof. Matthias Wierig. Ihren Bachelor schloss sie in Hannover bei Prof. Dr. Peter Anton Ling ab. Seit Beginn des Masterstudiums ist sie außerdem Teil der Opernklasse von Prof. Paul Weigold und der Liedklasse von Prof. Jan-Philip Schulze sowie empfängt sie regelmäßig Coachings von Takeshi Moriuchi (Studienleiter, Oper Frankfurt). Weitere Impulse erhielt sie von Petra Lang, Prof. Thomas Heyer, Claudia Barainsky, Claudia Visca und Clarry Bartha.
Im Sommer 2023 war sie Finalistin beim „Walter-und-Charlotte-Hamel-Gesangswettbewerb" der HMTMH. Im Dezember 2023 war sie als Hexe in Humperdincks „Hänsel und Gretel" bei der Kammeroper Köln zu hören. Zuletzt sang sie zwei Galakonzerte mit dem Philharmonischen Orchester Bremerhaven unter der Leitung von Marc Niemann.

Vivien Georgiev, Mezzosopran

Vivien Georgiev wurde 2000 geboren. Die Mezzosopranistin begann ihr Gesangsstudium in Bulgarien und setzt es gegenwärtig in der Gesangsklasse von Prof. Marek Rzepka an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover fort. Ihre Leidenschaft für die Oper entwickelte sich während ihrer Zeit im Kinder- und Jugendchor der Deutschen Oper Berlin, was sie dazu motivierte, privaten Gesangsunterricht aufzunehmen.
In den letzten beiden Spielzeiten verkörperte sie bedeutende Rollen: Mercédès in „Carmen" an der Staatsoper Plovdiv, Donna Elvira in „Don Giovanni" an der Staatsoper Burgas und Emilia in „Otello" an der Staatsoper Stara Zagora – hier debütierte sie an der Seite des Baritons Željko Lučić und der Kammersängerin Krassimira Stoyanova. Außerdem sang sie die Zweite Dame in „Die Zauberflöte" am National Opera and Ballet Theatre Sofia unter der Leitung von Svetoslav Borisov. Im August 2024 debütierte sie als Mercédès beim Opera Open Festival 2024 in Bulgarien und gab ihr Debüt mit den Sofia Philharmonics in einer Operngala im Bulgarian Hall.
Im Rahmen des Wagner-Projekts unter der Leitung von Prof. Paul Weigold übernahm sie die Partie der Wellgunde in „Das Rheingold". Zudem ist sie Zweitbesetzung für die Rolle der Dorabella in der neuen Produktion von „Così fan tutte" unter der Regie von Mascha Pörzgen. Im Oktober 2024 war sie Stipendiatin des Istituto Nazionale Tostiano in Ortona (Italien). Meisterkurse bei namhaften Künstlerinnen und Künstlern wie Krassimira Stoyanova, Raina Kabaivanska, Barbara Frittoli und Maurizio Torelli haben ihre künstlerische Entwicklung maßgeblich gefördert.

Marlene Mesa, Sopran

Marlene Mesa wurde 2000 in Hannover geboren. Sie studierte an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover in den Gesangsklassen von Prof. Markus Schäfer und Prof. Gudrun Pelker. In Hochschulproduktionen der HMTMH verkörperte sie bereits bedeutende Rollen, darunter Susanna in „Le nozze di Figaro", Nannetta in „Falstaff" und zuletzt die Titelpartie in Humperdincks „Königskinder" unter der musikalischen Leitung von Prof. Paul Weigold. Ihr professionelles Operndebüt feierte die Sopranistin in der Spielzeit 2023/24 am Stadttheater Bremerhaven als Sandmann und Taumännchen in „Hänsel und Gretel".
Darüber hinaus wirkt sie an zahlreichen Projekten und Konzerten in den Bereichen Lied, Oratorium und Oper mit. Ihr Wirken reicht von Sinfoniekonzerten mit der tfn_philharmonie und dem Göttinger Symphonieorchester bis zu Projektarbeiten im modernen Liedrepertoire bei verschiedenen etablierten Klassikfestivals und Musiktheater-Uraufführungen – zuletzt an der Hamburger Staatsoper unter Kent Nagano. In der Spielzeit 2025/26 wird sie am TfN Hildesheim und an der Staatsoper Hannover als Solistin zu erleben sein.

Cécile Sagnier, Klavier/Korrepetition

Cécile Sagnier wurde 1991 geboren. Die französische Pianistin ist seit 2022 Solorepetitorin am Theater Osnabrück. Sie studierte am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris (Master in Liedbegleitung bei Prof. Anne Le Bozec) sowie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Anne Champert im Masterstudiengang Korrepetition.
Als Solistin war sie u. a. im „Karneval der Tiere" von Camille Saint-Saëns mit dem Osnabrücker Symphonieorchester unter der Leitung von Daniel Inbal zu erleben. Neben ihrer Arbeit als Korrepetitorin spielt sie leidenschaftlich Kammermusik, sowohl in rein instrumentalen Besetzungen (u. a. Trio für Geige, Horn und Klavier mit Criselle Räpple und Sonja Hajek sowie ein Schlagzeugprogramm nach einem Konzept des Paukers Sergio Coutinho) als auch mit Sängerinnen und Sängern (zuletzt mit dem Tenor Stefan Vinke).
Als Sprachcoach für Französisch betreute sie mehrere Opernproduktionen, so etwa „Carmen" bei der Kammeroper Schloss Weikersheim. Cécile Sagnier war Stipendiatin der Fondation Royaumont und nahm an Meisterkursen bei Dame Felicity Lott und Thomas Hampson teil.

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