Unsere diesjährigen Stipendiaten
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Canhee Cho
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Annika Henriot
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Yein Kim
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Mathilde Matzeit
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Lukas Alexander Thiele
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Viola Westhues
Canhee Cho
Bassbariton
Chanhee Cho wurde 1992 in Südkorea geboren. Der Bassbariton begann seine musikalische Ausbildung an der Goyang Arts High School und setzte sie im Bachelorstudium an der Hanyang University fort. Nach seinem Militärdienst wurde er in das Opernstudio der Dutch National Opera in Amsterdam aufgenommen; derzeit studiert er im Masterstudiengang an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Peter Anton Ling. Bereits während seiner Studienzeit entwickelte er eine besondere Leidenschaft für das Opernfach, die ihn zu zahlreichen internationalen Auftritten führte.
In den vergangenen Spielzeiten übernahm er mehrere bedeutende Rollen, darunter Theseus in „A Midsummer Night's Dream" am Seoul Arts Center Opera House, Dulcamara in „L'elisir d'amore" sowie Don Alfonso in „Così fan tutte" am Guro Arts Valley. 2025 debütiert er als Figaro in „Le nozze di Figaro" am Chuncheon Culture & Art Center in Zusammenarbeit mit der Korean National Opera und ist an der Staatsoper Hannover als 3. Edler in „Lohengrin" zu erleben. Weitere Höhepunkte seiner bisherigen Laufbahn waren ein Recital im Kleinen Saal des Concertgebouw Amsterdam sowie ein Auftritt bei der Dubai Expo als eingeladener Künstler von OperaVision in Kooperation mit der Staatsoper Hannover.
Seine künstlerische Entwicklung wurde durch bedeutende Wettbewerbserfolge geprägt: 1. Preis bei „Neue Stimmen" und beim Gian-Battista-Viotti-Wettbewerb, 1. Preis und Publikumspreis beim Walter-und-Charlotte-Hamel-Opernwettbewerb 2025 sowie Finalteilnahmen bei internationalen Wettbewerben in Japan, Spanien und Kanada. Wichtige Impulse erhielt er in Meisterkursen bei Carlo Colombara, Eytan Pessen, Neil Shicoff und Edith Wiens. Sein Repertoire umfasst zentrale Partien seines Stimmfachs, darunter Don Alfonso, Don Basilio, Don Giovanni, Dulcamara, Escamillo und Figaro.
Annika Henriot
Mezzosopran
Annika Henriot wurde 1998 in Bielefeld geboren. Ihre musikalische Laufbahn begann bereits im Alter von vier Jahren mit dem Chorgesang und klassischem Ballettunterricht, den sie bis heute fortsetzt. Früh erhielt sie Gesangsunterricht bei Melanie Kreuter (Ensemblemitglied am Theater Bielefeld) und spielte Geige in verschiedenen Jugendorchestern der Region. Ihr Bachelorstudium Gesang schloss sie 2024 bei Prof. Gudrun Pelker an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover ab. Derzeit studiert sie im Masterstudiengang Oper bei Prof. Peter Anton Ling und Prof. Anne Champert an derselben Hochschule.
Im Rahmen ihres Studiums war sie bereits in mehreren Hochschulproduktionen zu erleben, zuletzt in der Uraufführung der zeitgenössischen Oper „A(I)-Cinas Archiv", die im Rahmen eines dreijährigen Kooperationsprojekts mit der Kompositionsklasse der HMTMH entstand. Im kommenden Wintersemester wird sie als La Ciesca und La Badessa in Puccinis „Gianni Schicchi" und „Suor Angelica" zu hören sein. Seit 2022 ist sie zudem Mitglied der Liedklasse von Anastasia Grishutina und widmet sich intensiv der Liedinterpretation. Im März 2026 gab sie ihr Debüt an der Staatsoper Hannover als Mara in der Kinderoper „Kirsas Musik". Neben ihrer Bühnenarbeit ist Annika Henriot regelmäßig als Konzertsolistin in Hannover, Bielefeld und Umgebung zu erleben. Für ihre herausragenden Studienleistungen im Bachelor wurde sie 2024 mit dem Dr.-Gerald-Heine-Stipendium ausgezeichnet.
Yein Kim
Klavier/Korrepetition
Yein Kim wurde 1994 geboren. Die koreanische Pianistin und Korrepetitorin schloss ihr Klavierstudium an der Sangmyung University mit Auszeichnung ab und wurde aufgrund ihrer hervorragenden akademischen Leistungen als Stipendiatin in den Masterstudiengang Opernkorrepetition an der Korea National University of Arts (K-Arts) aufgenommen. Zusätzlich erhielt sie ein Stipendium der K-Arts Development Foundation.
Ihre Tätigkeit als Korrepetitorin begann sie 2022 beim Korea Opera Festival im Seoul Arts Center mit „La Bohème" der Beseto Opera Company. Seitdem wirkte sie bei zahlreichen Opernproduktionen mit, darunter „Le nozze di Figaro", „Così fan tutte", „Die Zauberflöte", „Der Freischütz", „Anna Bolena", „La Traviata", „Gianni Schicchi", „La Bohème", „Die Fledermaus" und „Cendrillon". Sie absolvierte das Young Artist Program des Korea National Opera Studio und studiert derzeit im Masterstudiengang Opernkorrepetition bei Prof. Paul Weigold an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.
Mathilde Matzeit
Alt
Mathilde Matzeit wurde 1997 geboren. Sie studiert Gesang bei Prof. Peter Anton Ling, Prof. Paul Weigold und Prof. Anne Champert sowie in der Liedklasse von Prof. Jan-Philip Schulze an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Seit 2025 ist sie Stipendiatin beim Internationalen Gesangsstudio Berlin in der Klasse von Aris Argiris. Weitere Impulse erhielt sie in Meisterkursen bei KS Brigitte Fassbaender, KS Angela Denoke, Anne Le Bozec und Prof. Thilo Dahlmann.
Neben ihrer Ausbildung zur Mezzosopranistin und ihrer Konzerttätigkeit im Oratorienbereich widmet sie sich der Sichtbarkeit und Aufführung von Werken weiblicher Komponistinnen und trat mit Liedprogrammen bei Festivals wie „Liedstadt Hamburg" und „detect classic" auf. Bereits während ihres Musikpädagogik-Studiums an der Universität der Künste Berlin sammelte sie erste Erfahrungen in der Neuen Musik, die sie in Hannover um eine szenische Produktion von Schönbergs „Pierrot Lunaire" sowie verschiedene Uraufführungen erweiterte. Im Rahmen ihres Studiums sang sie in Engelbert Humperdincks Oper „Die Königskinder" die Rolle der Wirtstochter und gab im Januar 2026 ihr Rollendebüt als Zia Principessa und Zita in Giacomo Puccinis „Il trittico". Im Oktober 2022 debütierte sie als Dritte Dame in Mozarts „Zauberflöte" am Musiktheater Vorarlberg.
Lukas Alexander Thiele
Klavier/Dirigieren/Musiktheorie
Lukas Alexander Thiele wurde 2001 in Braunschweig geboren. Früh sang er in verschiedenen Chören und erhielt ersten Klavier- und Musiktheorieunterricht bei Ulrich Kallmeyer an der Städtischen Musikschule Braunschweig. Seit 2021 studiert er an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover; 2025 schloss er den Fächerübergreifenden Bachelor Musik/Philosophie mit dem Hauptfach Dirigieren bei Prof. Frank Löhr ab und erweitert seine Ausbildung seither im künstlerisch-pädagogischen Klavierstudium bei Vassilia Efstathiadou sowie im Master Musiktheorie bei Prof. Heidloff Herzig.
Seit 2021 sammelt er umfassende Erfahrungen als Dirigent und Korrepetitor: als Dirigent u. a. beim Sinfonieorchester Hannover, der Hannoverschen Orchestervereinigung, dem Louis-Spohr-Orchester Braunschweig, dem Deutschen Juristenorchester und dem Universitätschor Göttingen; als Korrepetitor in verschiedenen Projekten inner- und außerhalb der Hochschule. Im Frühjahr 2025 vertrat er die Chorassistenz an der Staatsoper Hannover, u. a. in Choreinstudierungen zu Brittens „War Requiem" und Wagners „Lohengrin".
Viola Westhues
Sopran
Viola Westhues wurde 2001 geboren und studiert seit 2022 im Bachelorstudiengang an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Marek Rzepka. Bereits während ihres Studiums sammelte sie vielfältige Bühnenerfahrungen: 2025 war sie als Gänsemagd in Humperdincks „Königskinder" zu erleben. Kommende Engagements führen sie an die Staatsoper Hannover, wo sie in Richard Strauss' „Der Rosenkavalier" als Modistin debütieren wird.
Im Konzertbereich trat sie 2025 in einer konzertanten Aufführung von Wilhelmine von Bayreuths „Argenore" mit dem Göttinger Barockorchester unter Antonius Adamske auf und war Solistin in Haydns Nelson-Messe mit der Stadtkantorei Gehrden unter Martin Kohlmann. 2024 erhielt sie den Nachwuchspreis des Walter-und-Charlotte-Hamel-Opernwettbewerbs. Seit 2023 ist sie Stipendiatin von „Live Music Now Hannover e. V." und ergänzt ihre Ausbildung regelmäßig durch Meisterkurse, u. a. bei KS Brigitte Fassbaender, KS Dorothea Röschmann, Prof. Marina Sandel und Prof. Daniela Fally.
Unsere bisherigen Stipendiaten
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2025
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2024
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2023
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2022
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2021
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2019
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2018
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2017
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2016
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2015
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2014
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2013
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2012
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2011
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2010
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2009
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< 2009
2025

Freya Müller, Mezzosopran
Freya Müller wurde 2001 geboren. Die Mezzosopranistin stammt aus Niedersachsen und lebt in Hannover. Die Wurzeln ihrer musikalischen Ausbildung liegen in der Kirchenmusik: Sie begann mit Klavier, Orgel und Posaune sowie im heimischen Kirchenchor. Nach anfänglichen Studien der Schulmusik schloss sie ihren Bachelor of Music im Fach Gesang ab und studiert nun im Masterstudiengang Gesang an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover in der Klasse von Prof. Marek Rzepka.
Im Sommer 2022 debütierte sie an der Deutschen Oper Berlin, wo sie als Lehrbub in der Neuinszenierung von Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg" zu erleben war. An der Staatsoper Hannover debütierte sie 2023 als Dritte Elfe in Dvořáks „Rusalka". Es folgten Gastengagements als Sekretärin in John Adams' Oper „Nixon in China", als Blumenmädchen und Knappe in Wagners „Parsifal" sowie als Zweite Dame in Mozarts „Zauberflöte". Im November 2023 kehrte sie für die Wiederaufnahme der „Meistersinger" an die Deutsche Oper zurück.
Seit Beginn der Spielzeit 2024/25 ist Freya Müller als Mezzosopranistin im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Hannover engagiert, wo sie u. a. folgende Partien übernimmt: Page in Richard Strauss' „Salome", Mrs. Alexander in Philip Glass' „Satyagraha" und die Hauptpartie in „Das Kind der Seehundfrau" von Robyn Schulkowsky. Sie sang bereits unter der musikalischen Leitung von Dirigenten wie Daniel Carter, John Fiore, Donald Runnicles, Ulf Schirmer, Markus Stenz und Stephan Zilias sowie mit Klangkörpern wie dem Niedersächsischen Staatsorchester, dem Orchester der Deutschen Oper Berlin, der Klassischen Philharmonie NordWest und La Petite Bande.
Ihr Studium wird durch Stipendien der Villigst-Begabtenförderung sowie der Yehudi-Menuhin-Stiftung „Live Music Now" gefördert. Im Oktober 2022 wurde sie beim Walter-und-Charlotte-Hamel-Opernwettbewerb 2022 mit dem Nachwuchspreis ausgezeichnet.
Lusia Müller, Mezzosopran
Luisa Müller wurde 1997 geboren. Die Mezzosopranistin studiert derzeit ihren Master Oper an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Marek Rzepka. Bereits als Jugendliche erhielt sie ersten Gesangsunterricht bei Nadine Lehner (Sopranistin, Theater Bremen). Nach ihrem Abitur besuchte sie die Berufsfachschule für Musik Krumbach, die sie nach zwei Jahren als staatlich geprüfte Chorleiterin verließ.
Ihr Gesangsstudium begann sie an der Hochschule für Musik Saar bei Prof. Frank Wörner; dort besuchte sie zudem die Liedklasse von Prof. Matthias Wierig. Ihren Bachelor schloss sie in Hannover bei Prof. Dr. Peter Anton Ling ab. Seit Beginn des Masterstudiums ist sie außerdem Teil der Opernklasse von Prof. Paul Weigold und der Liedklasse von Prof. Jan-Philip Schulze sowie empfängt sie regelmäßig Coachings von Takeshi Moriuchi (Studienleiter, Oper Frankfurt). Weitere Impulse erhielt sie von Petra Lang, Prof. Thomas Heyer, Claudia Barainsky, Claudia Visca und Clarry Bartha.
Im Sommer 2023 war sie Finalistin beim „Walter-und-Charlotte-Hamel-Gesangswettbewerb" der HMTMH. Im Dezember 2023 war sie als Hexe in Humperdincks „Hänsel und Gretel" bei der Kammeroper Köln zu hören. Zuletzt sang sie zwei Galakonzerte mit dem Philharmonischen Orchester Bremerhaven unter der Leitung von Marc Niemann.
Vivien Georgiev, Mezzosopran
Vivien Georgiev wurde 2000 geboren. Die Mezzosopranistin begann ihr Gesangsstudium in Bulgarien und setzt es gegenwärtig in der Gesangsklasse von Prof. Marek Rzepka an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover fort. Ihre Leidenschaft für die Oper entwickelte sich während ihrer Zeit im Kinder- und Jugendchor der Deutschen Oper Berlin, was sie dazu motivierte, privaten Gesangsunterricht aufzunehmen.
In den letzten beiden Spielzeiten verkörperte sie bedeutende Rollen: Mercédès in „Carmen" an der Staatsoper Plovdiv, Donna Elvira in „Don Giovanni" an der Staatsoper Burgas und Emilia in „Otello" an der Staatsoper Stara Zagora – hier debütierte sie an der Seite des Baritons Željko Lučić und der Kammersängerin Krassimira Stoyanova. Außerdem sang sie die Zweite Dame in „Die Zauberflöte" am National Opera and Ballet Theatre Sofia unter der Leitung von Svetoslav Borisov. Im August 2024 debütierte sie als Mercédès beim Opera Open Festival 2024 in Bulgarien und gab ihr Debüt mit den Sofia Philharmonics in einer Operngala im Bulgarian Hall.
Im Rahmen des Wagner-Projekts unter der Leitung von Prof. Paul Weigold übernahm sie die Partie der Wellgunde in „Das Rheingold". Zudem ist sie Zweitbesetzung für die Rolle der Dorabella in der neuen Produktion von „Così fan tutte" unter der Regie von Mascha Pörzgen. Im Oktober 2024 war sie Stipendiatin des Istituto Nazionale Tostiano in Ortona (Italien). Meisterkurse bei namhaften Künstlerinnen und Künstlern wie Krassimira Stoyanova, Raina Kabaivanska, Barbara Frittoli und Maurizio Torelli haben ihre künstlerische Entwicklung maßgeblich gefördert.
Marlene Mesa, Sopran
Marlene Mesa wurde 2000 in Hannover geboren. Sie studierte an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover in den Gesangsklassen von Prof. Markus Schäfer und Prof. Gudrun Pelker. In Hochschulproduktionen der HMTMH verkörperte sie bereits bedeutende Rollen, darunter Susanna in „Le nozze di Figaro", Nannetta in „Falstaff" und zuletzt die Titelpartie in Humperdincks „Königskinder" unter der musikalischen Leitung von Prof. Paul Weigold. Ihr professionelles Operndebüt feierte die Sopranistin in der Spielzeit 2023/24 am Stadttheater Bremerhaven als Sandmann und Taumännchen in „Hänsel und Gretel".
Darüber hinaus wirkt sie an zahlreichen Projekten und Konzerten in den Bereichen Lied, Oratorium und Oper mit. Ihr Wirken reicht von Sinfoniekonzerten mit der tfn_philharmonie und dem Göttinger Symphonieorchester bis zu Projektarbeiten im modernen Liedrepertoire bei verschiedenen etablierten Klassikfestivals und Musiktheater-Uraufführungen – zuletzt an der Hamburger Staatsoper unter Kent Nagano. In der Spielzeit 2025/26 wird sie am TfN Hildesheim und an der Staatsoper Hannover als Solistin zu erleben sein.
Cécile Sagnier, Klavier/Korrepetition
Cécile Sagnier wurde 1991 geboren. Die französische Pianistin ist seit 2022 Solorepetitorin am Theater Osnabrück. Sie studierte am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris (Master in Liedbegleitung bei Prof. Anne Le Bozec) sowie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Anne Champert im Masterstudiengang Korrepetition.
Als Solistin war sie u. a. im „Karneval der Tiere" von Camille Saint-Saëns mit dem Osnabrücker Symphonieorchester unter der Leitung von Daniel Inbal zu erleben. Neben ihrer Arbeit als Korrepetitorin spielt sie leidenschaftlich Kammermusik, sowohl in rein instrumentalen Besetzungen (u. a. Trio für Geige, Horn und Klavier mit Criselle Räpple und Sonja Hajek sowie ein Schlagzeugprogramm nach einem Konzept des Paukers Sergio Coutinho) als auch mit Sängerinnen und Sängern (zuletzt mit dem Tenor Stefan Vinke).
Als Sprachcoach für Französisch betreute sie mehrere Opernproduktionen, so etwa „Carmen" bei der Kammeroper Schloss Weikersheim. Cécile Sagnier war Stipendiatin der Fondation Royaumont und nahm an Meisterkursen bei Dame Felicity Lott und Thomas Hampson teil.
2024

Simon Asmus, Schulmusik
Simon Asmus wurde 2001 bei Hannover geboren. Im Alter von sieben Jahren begann er mit dem Klavierspiel; später kamen Orgel, Querflöte und Schlagzeug hinzu. Seit dem Wintersemester 2018/19 studiert er an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH): zunächst im Fächerübergreifenden Bachelor mit den Fächern Musik und Evangelische Theologie und dem Hauptfach Jazzklavier, später wechselte er zum Hauptfach klassische Musiktheorie bei Prof. Frank Märkel. Mittlerweile befindet er sich im Master Lehramt an Gymnasien sowie im Master Musiktheorie. Neben verschiedenen klassischen Kammermusikprojekten und Mitwirkungen in Jazz-Rock-Pop-Ensembles spielt er Orgel in der Landeskirche Hannover, insbesondere in der ESG und der Gospelkirche Hannovers. Seit 2022 ist er Stipendiat des LMN Hannover e. V.
Ana Sofia Hartyáni Rodrigues, Violine
Ana Sofia Hartyáni Rodrigues wurde 2001 in Lissabon geboren. Im Alter von sechs Jahren begann sie bei ihren Eltern mit dem Violinspiel. 2017 wurde sie in das Béla-Bartók-Konservatorium in Budapest in die Klasse von Teréz Pichner aufgenommen, was einen wichtigen Schritt in ihrer musikalischen Ausbildung darstellte. Seit 2021 studiert sie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover in der Klasse von Prof. Ulf Schneider. Sie ist 3. Preisträgerin und Bach-Sonderpreisträgerin des in Lissabon veranstalteten „Vasco Barbosa Wettbewerbs für Streicher", 2. Preisträgerin des in Budapest veranstalteten „Danubia Talents International Chamber Music Competition" und 3. Preisträgerin des „American International Music Competition Cleveland". Seit 2023 ist Ana Sofia Hartyáni Rodrigues Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie.
Timofej Lagutin, Violine/Klavier/Dirigieren
Timofej Lagutin wurde 2001 in Bochum geboren. Mit fünf Jahren erhielt er seinen ersten Klavier- und Geigenunterricht. Seine Ausbildung an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover begann bereits 2010 als Frühstudent am Vor-Institut zur Frühförderung musikalisch Hochbegabter (VIFF), wo er vier Jahre lang Geigenunterricht bei Prof. Ina Kertscher erhielt. Seit 2013 erhält er Klavierunterricht bei Prof. Martin Brauß; von 2017 bis 2019 war er Student am Institut zur Frühförderung musikalisch Hochbegabter (IFF). Seit 2020 studiert er bei Prof. Elisabeth Kufferath an der HMTMH. 2019 wurde ihm der Klaus-Ernst-Behne-Preis verliehen, der ausschließlich an Stipendiaten mit Doppelbegabung vergeben wird. Zudem ist er Preisträger bei mehreren Wettbewerben und nimmt regelmäßig an internationalen Meisterkursen teil, u. a. bei Prof. Elisabeth Kufferath, Stephen Larsen und Oliver Wille. Im Jahr 2022 gab er sein Solokonzertdebüt mit dem Sinfonietta Nuova in Hannover. Die Mitwirkung in verschiedensten Orchestern rundet seine Ausbildung ab: So übernahm er die Funktion des Konzertmeisters im Filmorchester Hannover und in der Kammerphilharmonie „La Tempesta". 2023 wirkte er als Konzertmeister bei der Aufführung von Giuseppe Verdis Oper „Falstaff" mit dem Hochschulorchester Hannover unter der Leitung von Prof. Paul Weigold mit. Bis 2019 war er Konzertmeister des Niedersächsischen Jugendsinfonieorchesters; ab 2020 wurde er Mitglied des Bundesjugendorchesters, wo er unter Dirigenten wie Paavo Järvi, Ariane Matiakh und Lothar Zagrosek im In- und Ausland konzertierte. Viele Jahre trat er zudem mit dem Knabenchor Hannover als Altstimme in verschiedenen Ländern auf.
Dascha Schuster, Flöte
Dascha Schuster wurde 2001 in Berlin in eine Musikerfamilie geboren und erhielt ihren ersten Querflötenunterricht im Alter von sechs Jahren bei ihrer Mutter. 2013 wurde sie in die Internationale Musikakademie zur Förderung Hochbegabter in Deutschland aufgenommen; seit 2015 war sie Jungstudentin am Julius-Stern-Institut der Universität der Künste Berlin in der Klasse von Christiane Hellmann. Seit 2020 studiert sie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Anna Björn-Larsen. Dascha Schuster ist 1. Preisträgerin beim „Koechlin International Competition" und mehrfache Preisträgerin beim Internationalen Wettbewerb der Deutschen Gesellschaft für Flöte e. V. Orchestererfahrungen sammelt sie unter anderem bei der NDR Radiophilharmonie und im Bundesjugendorchester. Seit 2020 ist sie Stipendiatin der Konrad-Adenauer-Stiftung und seit 2023 Stipendiatin der Gundlach-Stiftung.
David Jun Chen, Klavier
David Jun Chen wurde 2002 in China geboren und begann im Alter von sechs Jahren Klavier zu spielen. Von 2014 bis 2018 war er Jungstudent an der Mittelschule des Shanghai Conservatory of Music. Seit Oktober 2019 studiert er bei Prof. Roland Krüger an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Im September 2022 gewann er beim Walter-und-Charlotte-Hamel-Opernwettbewerb in der Kategorie Klavierbegleitung den 1. Preis. Seit Januar 2020 ist er Stipendiat von „Live Music Now"; seit dem Wintersemester 2022/23 erhält er zusätzlich das Deutschlandstipendium. Während seines Studiums in Hannover erhielt er vielfältige musikalische Impulse in Meisterkursen bei Robert Levin, Steven Isserlis, Jörg Widmann, Kristian Bezuidenhout und Janina Fialkowska. Im Juli 2023 spielte er mehrere Solokonzerte beim Klavierfestival Niederrheinlande. Im August 2023 führte er gemeinsam mit dem Pianisten Dongping Wang in Shanghai und Shandong die vierhändige Bearbeitung aller Brahms-Sinfonien auf.
Anne Serger, Harfe
Anne Serger wurde 1998 in Helmstedt geboren. Ihren ersten Harfenunterricht erhielt sie bei Christiane Rosenberger, anschließend bei Rita und Viktor Hartobanu. 2017 folgte das Studium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Ruth-Alice Marino. Nach erfolgreichem Abschluss des Bachelorstudiums setzt sie ihr Masterstudium in der Künstlerischen Ausbildung an derselben Hochschule fort.
Weitere künstlerische Impulse erhielt Anne Serger in Meisterkursen u. a. bei Godelieve Schramer, Mirjam Schröder und Michaela Preuss. Sie wurde mit zahlreichen ersten Preisen bei nationalen und internationalen Wettbewerben in der Solo- sowie Duokategorie ausgezeichnet. Seit 2023 ist sie Stipendiatin von „Live Music Now Hannover e. V.".
Professionelle Orchestererfahrung sammelt sie seit 2019 als Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie unter Sir Mark Elder und Dima Slobodeniouk. Aushilfseinsätze führten sie u. a. zu den Harzer Sinfonikern und dem Niedersächsischen Staatsorchester Hannover. Neben dem Orchesterspiel tritt sie regelmäßig in wechselnden kammermusikalischen Besetzungen auf. Seit 2017 leitet sie die Harfenklasse der Kreismusikschule Helmstedt sowie seit 2021 die Harfenklasse der Musikschule der Stadt Wolfsburg.
2023

Elisabeth Brauß, Klavier
Elisabeth Brauß wurde 1995 geboren. Das Gramophone Magazine lobt sie für „die Reife und Raffinesse ihrer durchdachten Interpretationen, auf die jeder doppelt so alte Pianist stolz sein würde". Sie gastiert international regelmäßig mit Orchestern wie dem hr-Sinfonieorchester, dem BBC Philharmonic Orchestra, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem BBC Symphony Orchestra, dem Ulster Orchestra, dem Staatsorchester Stuttgart und dem BBC Scottish Symphony Orchestra sowie in Sälen wie der Wigmore Hall, der Elbphilharmonie Hamburg, der Tonhalle Zürich und dem Concertgebouw Amsterdam.
Im August 2013 gewann sie den Haupt- und Publikumspreis beim TONALi Grand Prix in Hamburg, 2015 den Wettbewerb „Ton und Erklärung" in Frankfurt und im Oktober 2016 den Kissinger KlavierOlymp in Bad Kissingen. Im Mai 2017 erschien ihre Debüt-CD mit Werken von Beethoven, Prokofiev, Chopin und Denhoff bei OehmsClassics, die unter anderem mit einem „Editor's Choice" des englischen Gramophone-Magazins ausgezeichnet wurde. Für die Saisons 2018–2020 wurde sie als eine von sechs Musikerinnen und Musikern für das renommierte BBC New Generation Artist Scheme ausgewählt.
Im Alter von sechs Jahren begann Elisabeth Brauß ihre Ausbildung in der Klavierklasse von Dr. Elena Levit. Von 2007 bis 2010 war sie Studentin am Institut zur Frühförderung musikalisch Hochbegabter der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover; von 2011 bis 2021 studierte sie bei Prof. Bernd Goetzke an der HMTMH und seit 2021 bei Prof. Igor Levit.
Andrii Myso, Tuba
Andrii Myso wurde 1997 in Khorostkiv (Oblast Ternopil, Ukraine) geboren. Bereits mit acht Jahren entdeckte er seine Leidenschaft für die Musik. Seine ersten musikalischen Schritte unternahm er an der Musikschule seiner Heimatstadt; anschließend besuchte er vier Jahre lang die Musikfachschule in Ternopil. In den Jahren 2017 und 2018 spielte er im Orchester des Rettungsdienstes in Kyiv und studierte in diesem Zeitraum parallel weiter an der Musikschule. Seit Oktober 2018 studiert er an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Jens Bjørn-Larsen.
Katharina Muhr, Klarinette
Katharina Muhr wurde 2001 in Oldenburg geboren und erhielt ihren ersten Klarinettenunterricht im Alter von zehn Jahren in ihrer Heimatstadt. 2017 begann sie ein Jungstudium an der Hochschule für Künste Bremen bei Prof. Marco Thomas und wechselte 2019 im gleichen Rahmen an die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover zu Prof. Johannes Peitz, bei dem sie 2021 auch ihr Bachelorstudium aufnahm. Katharina Muhr ist Klarinettistin im Arioso Quintett und sammelte bereits zahlreiche Orchestererfahrungen im Höchberger Kammerorchester, im Kammerorchester Hannover, bei musica assoluta, als Bühnenmusikerin an den Staatstheatern Hannover und Oldenburg sowie in zahlreichen Jugendorchestern. Im Zuge von Meisterkursen arbeitete sie mit namhaften Klarinettisten wie Prof. Wenzel Fuchs, Prof. Kilian Herold, Prof. Johann Hindler, Prof. Manfred Lindner und Prof. Andreas Langenbuch zusammen. 2018 gewann sie einen Preis der Neuen Liszt Stiftung Weimar sowie 2017 und 2018 Bundespreise bei „Jugend musiziert" – sowohl in der kammermusikalischen als auch in der solistischen Wertung.
Veronika Schäfer, Sopran
Veronika Schäfer wurde 1994 geboren. Sie studierte Gesang an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Gudrun Pelker und bildete sich in Meisterkursen bei Stefan Vinke, Angela Denoke, Peter Berne und Alan Bennett fort. 2020 gab sie ihr Debüt als Oberto in „Alcina" an der Staatsoper Hannover und war daraufhin am Staatstheater Braunschweig in derselben Rolle zu sehen. Dort gastierte sie außerdem als Hasenscharte in „Das große Heft" von Sydney Corbett und in der Uraufführung von Diana Syrses „To Fall Safely" als Dolly. In der Spielzeit 2021/22 sang sie den 2. Sopran in Wolfgang Rihms Oper „Jakob Lenz" am Stadttheater Klagenfurt. Als Lora war sie in einer Kinderfassung von Wagners „Die Feen" am Theater Osnabrück zu erleben; als Erster Knabe in Mozarts „Die Zauberflöte" trat sie am Theater für Niedersachsen in Hildesheim auf. Bei der Sommeroper Burg Warberg sang sie Frasquita in „Carmen", den Küchenjungen in „Rusalka" und die Zweite Magd in Flotows „Martha". Weitere Bühnenerfahrungen sammelte sie in Produktionen der HMTMH, darunter Cleopatra in „Giulio Cesare in Egitto", Echo in „Ariadne auf Naxos", Brangäne in „Le Vin herbé" und Clara in „Pariser Leben". Für die Spielzeit 2022/23 gehört sie dem Ensemble des Staatstheaters Braunschweig an.
Ning Ma, Dirigieren/Korrepetition
Ning Ma wurde 2000 in China geboren. Seine musikalische Ausbildung begann er mit dem Klavierspiel im Alter von vier Jahren; später erweiterte er seine Fähigkeiten um Gesang und Komposition. Von 2019 bis 2020 studierte er an der Musikakademie Kassel mit den Hauptfächern Klavier und Ensembleleitung. Seit 2020 setzt er sein Studium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover fort, wo er sich im Fach Orchester- und Operndirigieren bei Prof. Eiji Oue und Prof. Paul Weigold weiterbildet. Zusätzlich ist er Mitglied der Korrepetitionsklasse von Prof. Weigold. Im Mai 2021 leitete er eine Vorstellung der Hochschulproduktion der Oper „Die Prinzessin auf der Erbse" von Ernst Toch. Im Februar 2023 übernahm er die Leitung der letzten Vorstellung der Opernproduktion „Falstaff" von Giuseppe Verdi an seiner Hochschule.
Siying Wei, Mezzosopran
Siying Wei wurde 1997 in China geboren. Ihr Bachelorstudium absolvierte sie am Shanghaier Konservatorium für Musik bei Prof. Xiuying Li. Seit 2019 wird sie von Esther Weigold unterrichtet. Seit 2020 studiert sie im Masterstudiengang Oper an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover in der Klasse von Prof. Gudrun Pelker. Auf der Opernbühne war sie 2022 als Anna in Andreas N. Tarkmanns „Didos Geheimnis" in der Christuskirche Hannover zu erleben sowie als Cherubino in Mozarts „Le nozze di Figaro" und als Amme in Ernst Tochs „Die Prinzessin auf der Erbse". 2021 war sie als Blumenmädchen in Richard Wagners „Parsifal" an der HMTMH zu sehen. Siying Wei gewann den 1. Preis in der Kategorie Oper und Lied beim Internationalen Gesangswettbewerb in Hongkong sowie die Silbermedaille beim Internationalen Schumann Inspiration Musikwettbewerb in China.
2022

Tayanne Sepulveda de Jesus, Horn
Tayanne Sepulveda de Jesus wurde 1993 in São Paulo (Brasilien) geboren. Sie begann ihre Musikstudien mit zwölf Jahren am Instituto Baccarelli, einer Musikinstitution in einem einkommensschwachen Stadtviertel von São Paulo. Ihren ersten akademischen Abschluss (Bachelor) erwarb sie in der Künstlerisch-pädagogischen Ausbildung an der Faculdade Cantareira in São Paulo. In Brasilien war sie außerdem an der Akademie des São Paulo State Symphony Orchestra (2015–2017) tätig. Sie wurde eingeladen, mit diversen Orchestern in Brasilien aufzutreten, und erhielt die Solohorn-Position im Opernorchester São Paulo. Konzertreisen führten sie u. a. zum Lucerne Festival (Schweiz, 2018), zum Aurora Orchestra Festival (Schweden, 2019) und zum Pacific Music Festival (Japan, 2019).
Tayanne Sepulveda de Jesus gewann diverse Preise und Stipendien: Barry Tuckwell Award (International Horn Society, USA, 2017), Jon Hawkins Memorial Award (International Horn Society, USA, 2017), 3. Preis beim IHS Premier Soloist Competition (International Horn Society, 2017), Akademiepreis des Moritzburg Festivals für die beste Kammermusikinterpretation in der Kategorie 18. Jahrhundert (Deutschland, 2017) sowie das DAAD-Stipendium (2019/20). Derzeit studiert sie den Master Künstlerische Ausbildung an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Markus Maskuniitty.
Elisabeth Dopheide, Sopran
Elisabeth Dopheide wurde 1996 im Landkreis Osnabrück geboren. Seit 2015 studiert sie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) in der Klasse von Prof. Gudrun Pelker und ist Mitglied der Liedklasse von Prof. Jan-Philip Schulze. Meisterkurse bei Stefan Vinke, Angela Denoke und Peter Berne bereichern ihre sängerische Ausbildung. Auf der Opernbühne war sie 2018 als Clara in Offenbachs „Pariser Leben" und 2019 als Najade in Richard Strauss' „Ariadne auf Naxos" an der Musikhochschule zu erleben. In der aktuellen Produktion ist sie als Juliette in der gleichnamigen Oper von Bohuslav Martinů besetzt. Im Oktober 2020 wird sie Sophie Scholl in Udo Zimmermanns Oper „Weiße Rose" auf der Studiobühne der Semperoper Dresden singen.
Im Konzert- und Oratorienfach war Elisabeth Dopheide bereits u. a. als Solistin in Orffs „Carmina Burana", Mendelssohns „Elias" und Palmeris „Misa Tango" zu hören. Rundfunkaufnahmen beim Deutschlandfunk und NDR dokumentieren ihre rege Konzerttätigkeit. Einen besonderen Schwerpunkt ihrer musikalischen Arbeit legt sie auf die zeitgenössische Vokalmusik: Meisterkurse bei Sara Maria Sun und Claudia Barainsky sowie die Arbeit mit Komponisten wie Manfred Trojahn und Jan Müller-Wieland gaben ihr wesentliche musikalische Impulse. Sie sang u. a. in der deutschen Erstaufführung der Kammeroper „Svadba" von Ana Sokolović (Partie der Milica, Sommerproduktion der HMTMH 2018); im Mai 2019 sang sie die Uraufführung des letzten vollendeten Werkes Georg Katzers, „…blüht nur im Gesang" (für Gesang, Cello und Klavier), das sie außerdem im Juli bei den Musiktagen Hitzacker und im Oktober in der Semperoper Dresden aufführte. Im November 2018 gewann sie den 2. Preis beim Bundeswettbewerb Gesang Berlin in der Juniorenwertung. Sie ist Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Walter-und-Charlotte-Hamel-Stiftung.
Eunkyeong Pia Kim, Klavier/Korrepetition
Eunkyeong Pia Kim wurde 1988 in Südkorea geboren. 2013 schloss sie ein Bachelorstudium im Fach Soloklavier an der Kyung-Hee-Universität ab. Von 2017 bis 2019 folgte ein erster Masterstudiengang im Fach Collaborative Piano an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. Seit 2019 studiert sie im Master Opernkorrepetition an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Paul Weigold. 2018 war sie Stipendiatin von „Yehudi Menuhin Live Music Now" in der Region Baden-Württemberg; 2021 Stipendiatin des Förderkreises der HMTMH. Sie absolvierte Meisterkurse bei Prof. Nariaki Sugiura sowie beim Bass Kwangchul Youn und bei der Sopranistin Sekyung Rim als Begleiterin.
Jan Bukowski, Bariton
Jan Bukowski wurde 1993 in Warschau (Polen) geboren und war bereits im Alter von acht Jahren Solist des Jugendchors der Stadt Olsztyn. Im Rahmen seiner Sängerausbildung studierte er an der Staatlichen Musikschule „Fryderyk Chopin" in Allenstein und in Warschau, an der Musikhochschule Kraków bei Prof. Dr. Marek Rzepka sowie seit Oktober 2017 an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Rzepka. Er erhielt das Deutschlandstipendium, das Cusanuswerk-Stipendium und das Yehudi-Menuhin-Stipendium von „Live Music Now". Er gewann zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben, u. a. den Silbernen Kammerton beim 24. Polnischen A-cappella-Wettbewerb für Kinder und Jugendliche in Bydgoszcz (2004) und den 1. Platz beim Internationalen Gesangswettbewerb Iuventus Canti in Vráble (Slowakei, 2017). Als Bariton trat er u. a. auf in Moniuszkos Operette „Das Nachtlager in den Apenninen" an der Warschauer Kammeroper (2014), in Bachs „O ewiges Feuer" beim Festival La Folle Journée de Varsovie an der Nationaloper Warschau und im Konzertzyklus „Barock auf Bednarska" mit dem Collegium Musicum Bednarska (2016), in Brahms' „Neue Liebeslieder" op. 65 beim Festival „Voice and Piano" in Krakau (2017), in Telemanns „Die Hirten an der Krippe zu Bethlehem" im Kloster Michaelstein (2018) sowie mit dem Mädchenchor Hannover in der Staatsoper Hannover (2019).
Xi Yuan April Foo, Klavier/Korrepetition
Xi Yuan April Foo wurde 1993 in Singapur geboren. Sie erwarb ihren Bachelor of Music am Yong Siew Toh Conservatory of Music in Singapur. Seit 2018 studiert sie Opernkorrepetition an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Paul Weigold, wo sie in den Hochschulproduktionen „Ariadne auf Naxos" und „Juliette" mitwirkte. Als Korrepetitorin bei New Opera Singapore nahm sie an Produktionen wie Brittens „The Turn of the Screw" und Donizettis „Rita" teil. Sie ist DAAD-Stipendiatin.
Clarissa Reif, Mezzosopran
Clarissa Reif wurde 1994 geboren. Seit der Kindheit erhielt sie Querflöten-, Klavier- und Cellounterricht in Rosenheim; ab dem 16. Lebensjahr nahm sie auch Gesangsunterricht und war unter anderem drei Jahre Mitglied des Neubeurer Chores unter der Leitung von Enoch zu Guttenberg. Nach ihrem Fachabitur 2012 wurde sie an die Berufsfachschule für Musik Altötting aufgenommen, wo sie 2014 ihren Abschluss als staatlich geprüfte Chor- und Ensembleleiterin für Laienmusik (Hauptfach Cello) erwarb. Darauf folgte ein künstlerisches Aufbaujahr mit dem Hauptfach Gesang bei Sabine Schütz. Seit 2015 studiert Clarissa Reif an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover Operngesang bei Prof. Sabine Ritterbusch und Lied bei Prof. Jan-Philip Schulze. Durch hochschulinterne Opernproduktionen konnte sie Erfahrungen sowohl im Opernchor als auch im Ensemble auf der Bühne sammeln. Ihr Operndebüt gab sie 2015 als Zauberin Sorceress in Henry Purcells „Dido und Aeneas". Anschließend wirkte sie 2016 und 2018 im Chor bei den Opernfestspielen auf Burg Warberg in den Produktionen „Rusalka" und „Carmen" mit. 2018 sang sie die Rolle der Ljubica in der deutschen Erstaufführung der Kammeroper „Svadba" von Ana Sokolović. Sie besuchte Meisterkurse u. a. bei Breda Zakotnik, Ulrike Hofbauer, Hans-Peter Blochwitz, Sarah Maria Sun und Stefan Vinke. Seit Oktober 2019 studiert sie ihren Master im Fach Oper an der HMTMH.
Paulina Rogóż-Migacz
Die Sopranistin begann ihre musikalische Ausbildung an der Staatlichen Musikschule II. Grades „Fryderyk Chopin“ in Nowy Sącz, wo sie in der Klasse für Sologesang unterrichtet wurde. Sie setzte ihr Studium im Fach Gesang an der Karol-Lipiński-Musikakademie in Wrocław fort und wurde dort von Prof. Dr. hab. Tadeusz Pszonka unterrichtet. Sie schloss ihr Masterstudium in den Fachrichtungen Gesang und Schauspiel sowie Lied und Oratorium ab. Sie war Stipendiatin des Towarzystwo Wagnerowskie We Wroclawiu (RWV Breslau). Das Stipendium wurde vom Richard Wagner-Verband Hannover e.V. finanziert, im Rahmen des Osteuropapools. Ihre gesanglichen Fähigkeiten verfeinerte sie in Kursen unter der Leitung renommierter Pädagogen wie Gerard Kary, Aleksandra Kurzak, Mariusz Kwiecień und Eva Blahová. Sie trat beim Wiener Musikfestival in Szczawno-Zdrój sowie bei den Jan-Kiepura-Musikfestivals in Krynica-Zdrój in den Jahren 2019–2024 auf. Sie nahm an zahlreichen Gesangswettbewerben teil und gewann Preise und Auszeichnungen. Zu ihren Erfolgen zählen unter anderem: der 3. Preis beim Nationalen Gesangswettbewerb „Krystyna Jamroz“ in Kielce, der Preis für die jüngste Finalistin beim Internationalen Gesangswettbewerb „Złote Głosy“ in Warschau, der 2. Preis beim Nationalen Gesangswettbewerb in Mława, der 1. Preis beim Internationalen Jan-Kiepura-Gesangswettbewerb in Krynica-Zdrój.
2021

Aurel Dawidiuk, Klavier/Orgel/Dirigieren
Aurel Dawidiuk wurde 2000 in Hannover geboren und gilt als einer der herausragenden und vielseitigen Musiker seiner Generation. Mit sechs Jahren erhielt er ersten Klavier- und Geigenunterricht und sang mehrere Jahre im Knabenchor Hannover. 2014 wurde er Jungstudent am Institut zur Frühförderung musikalisch Hochbegabter der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, wo er zuletzt von Roland Krüger und Gabriele Leporatti im Klavierspiel und von Martin Sander im Orgelspiel unterrichtet wurde. Seit September 2020 studiert Aurel Dawidiuk an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) Orchesterdirigieren bei Johannes Schlaefli und Klavier bei Till Fellner; zusätzlich erhält er Orgelunterricht bei Martin Sander an der Musik-Akademie Basel.
Als Preisträger verschiedener Wettbewerbe für Orgel und Klavier wurde er u. a. 2015 beim Rotary-Klavierwettbewerb in Essen und 2016 beim 24. Schumann-Wettbewerb in Zwickau mit 1. Preisen und Sonderpreisen ausgezeichnet. Bei „Jugend musiziert" gewann er sowohl solistisch als auch in verschiedenen Kategorien der Kammermusik siebenmal den 1. Preis und erhielt Stipendien u. a. der Jürgen-Ponto-Stiftung, der Deutschen Stiftung Musikleben, der Carl-Bechstein-Stiftung, der Stiftung Jugend Musiziert Niedersachsen und der Mozart-Gesellschaft Dortmund.
1. Preise folgten 2018 beim London Organ Competition und 2019 beim IV. International Young Organist Competition in Moskau. Sein jüngster Erfolg ist der 1. Preis samt acht Sonderpreisen beim TONALi-Klavierwettbewerb in Hamburg.
Als Pianist und Organist gastiert Aurel Dawidiuk u. a. in der Elbphilharmonie Hamburg, im Sendesaal Bremen, im Konzerthaus Dortmund, im ORF RadioKulturhaus Wien sowie in bedeutenden Kirchen Deutschlands und arbeitet mit namhaften Orchestern zusammen, u. a. der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Göttinger Symphonieorchester, der Sinfonietta Köln, der Eroica Berlin und dem Orchestre de l'Opéra national de Lorraine.
Erste Dirigiererfahrungen machte Aurel Dawidiuk während des Jungstudiums in Hannover. Im Rahmen seines Dirigierstudiums an der ZHdK leitete er bereits mehrere professionelle Orchester, darunter das Musikkollegium Winterthur, das Collegium Musicum Basel, die Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz, die Philharmonie Baden-Baden und das Philharmonische Orchester Hagen; zudem besuchte er Meisterkurse bei Paavo Järvi, Joana Mallwitz und Cornelius Meister.
2021 wurde Aurel Dawidiuk in das Dirigentenforum des Deutschen Musikrats für den dirigentischen Spitzennachwuchs aufgenommen.
2019

Diego Tasa Chaveli, Trompete
Diego Tasa Chaveli wurde 1997 in Spanien geboren und begann seine musikalische Karriere mit fünf Jahren. 2014 begann er sein Bachelorstudium an der Hochschule für Musik Madrid und nahm in den Jahren 2016/17 am Erasmus-Programm bei Jeroen Berwaerts teil. Derzeit studiert er sein letztes Bachelorjahr an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Jeroen Berwaerts. Orchestererfahrungen sammelte er u. a. an der Staatsoper Hannover, beim NDR Hannover, beim Schleswig-Holstein Musik Festival und im Verbier Festival Junior Orchestra unter der Leitung von Christoph Eschenbach, Daniel Harding, Vladimir Jurowski, Ingo Metzmacher und Ivan Repušić. Er wurde von spanischen Orchestern wie dem Orquesta de la Comunidad de Madrid und der Joven Orquesta Nacional de España als Aushilfe engagiert. Bei zahlreichen Wettbewerben in Spanien war er erfolgreich: 1. Preis beim Lliria International Wettbewerb Valencia (Kategorie unter 15, 2013 und Kategorie unter 18, 2015), 1. Preis beim Xàtiva International Wettbewerb Valencia (Kategorie unter 16, 2014) und 1. Preis beim Astorga-Wettbewerb in León (Kategorie unter 15, 2009). Meisterkurse bei Jeroen Berwaerts, Reinhold Friedrich, Manuel Blanco, Gabor Tarkövi, Luis González und César Asensi förderten seine musikalische Entwicklung.
Demian Ewig, Klavier/Korrepetition
Demian Ewig wurde 1994 in Hannover geboren. 2013 begann er sein Studium in Künstlerisch-pädagogischer Ausbildung mit dem Hauptfach Klavier bei Prof. Christopher Oakden an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. 2017 schloss er den Bachelor of Music ab und wechselte in den Master in die Korrepetitorenklasse von Prof. Paul Weigold. Er arbeitete u. a. als Klavierlehrer an der Städtischen Musikschule Garbsen; verschiedene Engagements führten ihn zu Konzertauftritten in ganz Deutschland, u. a. im NDR Sendesaal, im Schloss Braunschweig und in den Donauhallen Donaueschingen, wo er Sängerinnen, Sänger und Chöre begleitete. Seit Juli 2018 ist er als Korrepetitor des Mädchenchores Hannover und des Johannes-Brahms-Chores Hannover unter der Leitung von Prof. Andreas Felber und Prof. Gudrun Schröfel tätig. Praktika führten ihn in die Dramaturgie der Staatsoper Hannover sowie im Oktober 2018 in die musikalische Einstudierung der Wiener Staatsoper. Demian Ewig gewann Preise beim Karl-Bergemann-Blattspielwettbewerb für Pianisten sowie beim Festival „Klassik in der Altstadt" in Hannover. Er ist Stipendiat von „Live Music Now Hannover e. V." und Preisträger der Kurt-Alten-Stiftung für herausragende Studienleistungen. Im März 2019 begann er im Rahmen eines Auslandssemesters das Studium des italienischen Opernrepertoires bei Prof. Silvano Zabeo am Conservatorio Tartini in Triest.
Franziska Giesemann, Sopran
Franziska Giesemann wurde 1991 in Blankenburg im Harz geboren. Seit 2016 studiert sie in der Gesangsklasse von Prof. Gudrun Pelker und in der Liedklasse von Prof. Jan-Philip Schulze an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. In Hochschulproduktionen in Detmold und Hannover trat sie bereits in diversen Rollen auf, darunter Konstanze in „Die Entführung aus dem Serail", Tatjana in „Eugen Onegin", die Erste Dame in „Die Zauberflöte" und die Hauptrolle in der deutschen Erstaufführung der modernen Kammeroper „Svadba" von Ana Sokolović. Gefördert von der Stiftung Edelhof Ricklingen, trat sie in den Jahren 2017 und 2018 auch in diversen Rollen bei der Oper auf dem Lande auf, u. a. mit ihrem Debüt als Violetta im Rahmen einer Operngala. Während ihres Bachelorstudiums an der Hochschule für Musik Detmold (in den Klassen von Caroline Thomas und Susan Anthony) gelangte sie durch die Empfehlung des Richard-Wagner-Verbands Münster e. V. 2014 in das Team von Verena Stoiber und Sophia Schneider, mit dem sie beim 14. Grazer Ring Award als Agathe in der Wettbewerbsoper „Der Freischütz" von Carl Maria von Weber sämtliche Haupt- und Nebenpreise gewann.
Aljoscha Lennert, Tenor
Aljoscha Lennert wurde 1989 geboren. Bereits während seines Studiums feierte er große Erfolge auf der Opern- und Konzertbühne. Sein Debüt gab er 2014 an der Oper Frankfurt in Monteverdis „Die Krönung der Poppea" unter Ute M. Engelhardt und ein Jahr später in Kálmáns „Die Csárdásfürstin" unter Dorothea Kirschbaum. In den letzten zwei Jahren war er am Theater für Niedersachsen als Gast in Produktionen wie „Der Zigeunerbaron" (Strauß), „Doktor Faust" (Busoni), „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" (Weill), „Adelia" (Donizetti) und „Die Blume von Hawaii" (Abraham) zu hören. Sein vielseitiges Repertoire erstreckt sich auch auf geistliche und weltliche Oratorien, in denen er national und international auftritt (ION, Alte Oper, Festival Coral International). In jungen Jahren betrat er als Knabe die Opernbühne am Staatstheater Nürnberg in den Produktionen „Pollicino" von Henze und „Die Zauberflöte" von Mozart; danach wurde er Mitglied des Windsbacher Knabenchores unter Karl Friedrich Beringer. Sein Studium begann er bei Prof. Thomas Heyer in Frankfurt und setzt es nun bei Prof. Marina Sandel in Hannover fort. Weitere musikalische Impulse erhielt er von Judith Lindenbaum, Noelle Turner, Stefan Vinke, Helmut Deutsch und Peter Berne.
Marie-Sande Papenmeyer, Mezzosopran
Marie-Sande Papenmeyer wurde 1987 geboren. Die Mezzosopranistin absolvierte ihr Studium an der HMTMH Hannover in der Klasse von Prof. Dr. Peter Anton Ling. Aktuell wird sie stimmlich von Yamina Maamar betreut. Wichtige Impulse erhielt sie in der Liedklasse von Prof. Jan-Philip Schulze. Meisterkurse u. a. bei Linda Watson, Cheryl Studer, Christian Immler und Olaf Bär rundeten ihre Ausbildung ab. 2016 debütierte sie als Ježibaba in Dvořáks „Rusalka" auf Burg Warberg, als Ulrica in Verdis „Ein Maskenball" im Ernst-Deutsch-Theater Hamburg und in der Titelpartie in Hillers „Peter Pan" am Theater für Niedersachsen in Hildesheim. Von 2014 bis 2016 war sie Ensemblemitglied der Jungen Oper Hannover, wo sie in zahlreichen Rollen zu erleben war, u. a. als Schäferin in Janáčeks „Jenůfa" und als Erzähler 2/Maus 2/Kuh/Igel in der Uraufführung von Hankes „Oh, wie schön ist Panama". Außerdem war sie als Dritte Nixe in Dvořáks „Rusalka" und als Sandmann in „Hänsel und Gretel" zu sehen. Marie-Sande Papenmeyer sang die Sorceress in Purcells „Dido und Aeneas", Ruggiero in Händels „Alcina" am Theater Osnabrück und war als Háta in Smetanas „Die verkaufte Braut" bei den Wernigeröder Schlossfestspielen und auf Burg Warberg zu Gast. Als Konzertsängerin erarbeitete sie ein breit gefächertes Repertoire von Werken Bachs und Mozarts über Beethovens 9. Sinfonie bis hin zu Schumanns Oratorium „Der Rose Pilgerfahrt" und Duruflés „Requiem" sowie zeitgenössischer Literatur. Konzertreisen führten sie u. a. nach Österreich und Polen.
Sarah Avischag Müller, Musikwissenschaft
Sarah Avischag Müller wurde 1989 in Jerusalem geboren. Von 2009 bis 2012 studierte sie im Bachelor Musikwissenschaft, Germanistik und Kulturwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Während des Studiums arbeitete sie als Hilfskraft bei der Kritischen Ausgabe der Werke Richard Strauss' in München und sammelte Erfahrungen in der akademischen Lehre. Ihre Bachelorarbeit widmete sich editionsphilologischen Fragen zum Streichquartettrepertoire des frühen 19. Jahrhunderts. Nach einem Jahr im Masterstudiengang Musikwissenschaft an der LMU München absolvierte sie 2013/14 den „Master of Studies"-Studiengang Musicology an der Universität Oxford, wo sie sich mit der musikalischen Presse des frühen 19. Jahrhunderts und der Sozialgeschichte des bürgerlichen Musiklebens beschäftigte. Seit 2015 ist Müller wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Historische Musikwissenschaft am Musikwissenschaftlichen Seminar Göttingen. Betreut von Prof. Andreas Waczkat und Prof. Melanie Wald-Fuhrmann arbeitet sie an ihrem Promotionsprojekt „Musik, Klang, Natur: Hören in deutschen Landschaftsgärten im 18. Jahrhundert". Weitere Forschungsinteressen gelten der Historiographie der Musik und Musikwissenschaft, den Sound Studies und der Ästhetik. Als Geigerin ist Sarah Avischag Müller in Laienensembles aktiv: Sie spielt in Symphonieorchestern, macht Kammermusik und spielt Barockgeige. Sie ist Preisträgerin bei „Jugend musiziert" und beim Deutschen Orchesterwettbewerb.
2018

Niki Liogka, Klavier/Korrepetition
Niki Liogka wurde 1989 in Kavala (Griechenland) geboren. Von 2007 bis 2011 studierte sie an der Universität Makedonien in Thessaloniki, wo sie ihren „Bachelor in Piano Performance" mit Auszeichnung abschloss. Anschließend wechselte sie in die Klasse von Peter Nagy an die Liszt-Ferenc-Akademie (Universität) in Budapest und studierte Klavier im künstlerischen Masterstudiengang. Seit 2013 studiert sie Liedgestaltung an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Jan-Philip Schulze. Seit 2015 ist sie Lehrkraft im „Yamaha Music Education System" sowie für Klavier.
Daniel Rudolph, Klavier/Korrepetition
Daniel Rudolph wurde 1990 in Hannover geboren. Neben dem klassischen Klavierunterricht bereicherten Lehrgänge in Gehörbildung und Harmonielehre am Institut zur Frühförderung musikalisch Hochbegabter Hannover sowie Unterricht in Jazzimprovisation seine musikalische Ausbildung. Von 2009 bis 2011 sammelte er Erfahrungen als Korrepetitor und Begleiter des Hannoverschen Chores Choranima Nova unter der Leitung von Gerd Müller-Lorenz. Vom Wintersemester 2010/11 bis zum Sommersemester 2014 studierte Daniel Rudolph in der Klavierklasse von Prof. Konstanze Eickhorst an der Musikhochschule Lübeck mit dem Abschluss „Bachelor of Music". Dort vertiefte er bereits sein besonderes Interesse an der Zusammenarbeit mit Sängerinnen und Sängern in Meisterkursen bei Helen Donath, Karola Theill, Thomas Seyboldt und Burkhard Kehring. Daniel Rudolph war Stipendiat bei „Live Music Now Lübeck e. V." und von „Musikerkennen", einem Projekt der Förderergesellschaft der Musikhochschule Lübeck. Im Sommer 2012 wurde er von der Studienstiftung des deutschen Volkes in die Musikerförderung aufgenommen, die ihn bis Herbst 2016 unterstützte.
Seit dem Wintersemester 2014/15 studiert Daniel Rudolph an der HMTMH: zunächst im Masterstudiengang Liedgestaltung bei Prof. Jan-Philip Schulze, seit dem Wintersemester 2016/17 im Masterstudiengang Opernkorrepetition bei Prof. Paul Weigold. 2016 hospitierte er im Rahmen einer Neuproduktion an der Wiener Staatsoper („Armide" von C. W. Gluck, Dirigent: Marc Minkowski). Bei der HMTMH-Studioproduktion „Eugen Onegin" war er als musikalischer Leiter am Flügel zu erleben; an der Staatsoper Hannover unterstützte er in diesem Jahr bereits als musikalischer Mitarbeiter. Darüber hinaus unterstützt Daniel Rudolph regelmäßig die Probenarbeit hannoverscher Chöre, u. a. des Mädchenchores und des Johannes-Brahms-Chores. Er ist Stipendiat der Hannoverschen Talentbörse und von „Live Music Now Hannover e. V." sowie Inhaber eines Lehrauftrags für Unterrichtsbegleitung in den Gesangsklassen an der HMTMH (seit Wintersemester 2016/17).
Marie Nøkleby Hanssen, Posaune
Marie Nøkleby Hanssen wurde 1997 in Norwegen geboren und begann bereits mit vier Jahren Posaune zu spielen. Derzeit studiert sie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Jonas Bylund. Marie hat an zahlreichen Wettbewerben mit Erfolg teilgenommen: Sie gewann u. a. den Prix Ophicleide beim Concours International de Trombone d'Alsace, den 1. Preis beim Gilberto-Gagliardi-Posaunenwettbewerb 2016, den Ungdommens Musikkmesterskap 2013 und 2014 sowie den Sparre Olsen-Wettbewerb. Als Solistin spielte sie mit der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz, dem Arctic Philharmonic (Streicher), dem Universitets Symfoniorkester, dem Bærum Symfoniorkester und mehreren regionalen Orchestern und Blasorchestern; sie gab außerdem Solokonzerte beim International Trombone Festival, Arctic Trombone Festival, Festival National du Trombone (Frankreich) und den Nordlands Musikkfestuke sowie in vielen weiteren europäischen Ländern. Sie besuchte Meisterkurse u. a. bei Joseph Alessi, Michel Bequet, Jörgen van Rijen, Jesper Busk Sørensen, Ingemar Roos, Jacques Mauger, Don Lucas und Ralph Sauer.
Paweł Brożek, Tenor
Paweł Brożek wurde 1991 in Polen geboren. Er studierte Gesang an der Music Academy Kraków bei Marek Rzepka und vertiefte seine Ausbildung in Meisterkursen bei Jerzy Artysz, Anita Garanča, Ryszard Karczykowski, Izabela Kłosińska, Wladimir Kuzmienko und Rudolf Piernay. Er war Mitglied der Opernakademie des Teatr Wielki in Warschau. Paweł Brożek wurde bei zahlreichen internationalen Gesangswettbewerben mit Preisen ausgezeichnet. 2015 trat er als Wagner in Boitos „Mefistofele" an der Oper Krakau auf; im Jahr zuvor war er dort als Nerèo in demselben Werk sowie als Don Basilio in Mozarts „Le nozze di Figaro" zu erleben. 2010 sang er die Titelpartie in Händels „Xerxes" sowie am Musical Theater Movimento in Czechowice-Dziedzice den Orpheus in Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt". Seit 2012 arbeitet er regelmäßig mit Arte Creatura – Silesia Chamber Opera zusammen, wo er als Don Eusebio in Rossinis „Gelegenheit macht Diebe", als Patachon in Offenbachs „Die zwei Blinden" sowie als Gustav von Pottenstein in Lehárs „Das Land des Lächelns" zu erleben war. In den Spielzeiten 2015/16 und 2016/17 gehörte Paweł Brożek zum Ensemble der Jungen Oper. Seit der Spielzeit 2017/18 ist er Mitglied des Ensembles der Staatsoper Hannover, wo er erneut als Wenzel in Smetanas „Die verkaufte Braut" und als Steuermann in Wagners „Der fliegende Holländer" zu erleben ist; zudem gibt er seine Debüts als Edmondo in der Wiederaufnahme von Puccinis „Manon Lescaut" und als Roudi in konzertanten Aufführungen von Rossinis „Wilhelm Tell".
Ahyoung Kim, Sopran
Ahyoung Kim wurde 1991 in Südkorea geboren. Ihren Bachelorabschluss erwarb sie an der renommierten Yonsei University in Seoul. Seit 2015 studiert sie im Masterstudiengang Oper an der HMTMH Hannover bei Prof. Marek Rzepka. Bühnenerfahrung sammelte sie als Violetta in Verdis „La Traviata" bei der Kammeroper Halle sowie in Hochschulproduktionen als Fiordiligi in Mozarts „Così fan tutte" und als Erste Dame in der „Zauberflöte". 2017 trat Ahyoung Kim mit dem Akademischen Orchester Leipzig in einer „Fledermaus-Gala" im Leipziger Gewandhaus auf. Beim Internationalen Jan-Kiepura-Gesangswettbewerb 2017 in Polen gewann sie den 1. Preis sowie einen Sonderpreis. Beim Internationalen Pustina-Gesangswettbewerb im tschechischen Jihlava wurde ihr der 3. Preis zuerkannt.
Hsin-Rui Lin, Musikwissenschaft
Hsin-Rui Lin wurde 1986 in Taipeh (Taiwan) geboren. Von 2004 bis 2009 studierte er Sonderpädagogik an der National Taiwan University und war dabei als studentische Hilfskraft in mehreren Forschungsprojekten zur Förderung hochbegabter Schüler tätig und an zwei Fachzeitschriftenartikeln beteiligt. Anschließend studierte er von 2009 bis 2012 Gesang im Stimmfach Countertenor bei Prof. Yü-Ching Lin an der Taipei National University of Arts, wo er sich hauptsächlich mit Vokalmusik aus dem Zeitraum 1600 bis 1800 sowie mit zeitgenössischen Kunstliedern beschäftigte. Des Weiteren sammelte er Bühnenerfahrungen im Opernstudio der Taipei National University of Arts: Er verkörperte u. a. Ottone in Monteverdis „L'incoronazione di Poppea" und Orfeo in Glucks „Orfeo ed Euridice". Im Februar 2012 war er an der Uraufführung der Oper „The Seventh Seal" beteiligt, in der er die umfangreiche Partie des „Death" übernahm. Nach dem Abschluss seines Masterstudiums arbeitete er von 2013 bis 2014 als Chorsänger und Verwaltungsassistent beim Taipei Male Choir. Seit 2015 studiert Hsin-Rui Lin an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover im Masterstudiengang Musikforschung und Musikvermittlung mit dem Schwerpunkt Systematische Musikwissenschaft und dem Nebenfach Musikpädagogik. Sein aktuelles Forschungsprojekt gilt der Entwicklung von Musikalitätstests und der interkulturellen Testentwicklung.
2017

Jaeeun Grace Um, Klavier/Korrepetition
Jaeeun Grace Um wurde 1987 in Südkorea geboren. Von 2006 bis 2010 studierte sie Klavier an der Sangmyung University in Seoul, wo sie auch als Begleiterin und Korrepetitorin bei mehreren Opernproduktionen tätig war, darunter „Pagliacci", „Le nozze di Figaro" und „L'Elisir d'Amore". Anschließend arbeitete sie mit verschiedenen Vokal- und Instrumentalensembles zusammen. Seit 2015 studiert sie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover im Masterstudiengang Opernkorrepetition bei Prof. Paul Weigold. Dort ist sie als Begleiterin verschiedener Konzerte und Meisterkurse in Erscheinung getreten. Zuletzt leitete Jaeeun Um das Opern-Werkstattprojekt „La Scuola degli Amanti – Die Schule der Liebenden", einen szenisch-musikalischen Querschnitt aus Mozarts „Così fan tutte", an der HMTMH. Aktuell absolviert sie ein Praktikum an der Staatsoper Hannover.
Charlotte Klinke, Violine
Charlotte Klinke wurde 1993 in Bad Homburg geboren und erhielt mit fünf Jahren ihren ersten Violinunterricht bei Dorothea Rohdmann an der Musikschule Bad Vilbel. Mit sieben Jahren gewann sie einen 1. Preis beim Wettbewerb „Jugend musiziert" und nahm mehrfach erfolgreich auf Bundesebene teil, ebenso beim Mendelssohn-Wettbewerb Hochtaunus. Mit zehn Jahren wechselte sie an das Dr. Hoch's Konservatorium (Frankfurt am Main) in die Klasse von Gerhard Miesen. 2009 erspielte sie sich ein einjähriges Unterrichtsstipendium des Zonta Clubs; im Herbst 2007 erhielt sie außerdem ein Stipendium für den 22. Kammermusikförderkurs Hessen. Charlotte Klinke studiert im siebten Semester bei Prof. Elisabeth Kufferath an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Von 2010 bis 2012 war sie dort Frühstudentin am Institut zur Frühförderung musikalisch Hochbegabter (IFF), ebenfalls bei Prof. Kufferath. Von September 2015 bis Februar 2016 studierte sie dank eines Erasmus-Stipendiums am Pariser Konservatorium (CNSMDP) in der Klasse von Prof. Olivier Charlier und Joanna Matkowska. Sie besuchte Meisterkurse bei Prof. Elisabeth Kufferath, Prof. Maria Egelhof, Radboud Oomens, Prof. Christian Ostertag und Prof. Ingolf Turban. Von Frühjahr 2008 bis Sommer 2010 war sie Mitglied im Landesjugendsinfonieorchester Hessen; von 2009 bis Sommer 2010 außerdem im Bundesjugendorchester. Im Mai 2014 trat sie solistisch mit dem Orchester musica assoluta in Hannover auf. Charlotte Klinke ist seit Oktober 2010 Stipendiatin der Albert-Eckstein-Stiftung und spielt eine Violine von Gaetano Pasta aus dem Jahr 1864.
Constanze Liebert, Schulmusik
Constanze Liebert wurde 1992 in Gifhorn geboren. Von Oktober 2012 bis 2016 studierte sie im Fächerübergreifenden Bachelorstudiengang mit dem Hauptfach Gesang an der HMTMH Hannover. 2013 begann sie ihr Zweitfach Darstellendes Spiel an der Leibniz-Universität Hannover. Seit dem Wintersemester 2016 studiert sie Gesang an der HMT Rostock. Constanze Liebert war Mitglied des Mädchenchors Hannover, wo sie Stimmbildung bei Gudrun Schröfel und Claudia Erdmann erhielt. Im Rahmen des Chores hatte sie solistische Auftritte bei Rezitals, beim Robert-Schumann-Liederfest Hannover und in zahlreichen Produktionen. Sie bereiste mit dem Mädchenchor das In- und Ausland und wirkte an CD-Aufnahmen des Chores mit. Ihr Operndebüt hatte sie 2008 an der Staatsoper Hannover als 2. Knabe in Mozarts „Die Zauberflöte", eine Rolle, die sie 2010 erneut an der Staatsoper und 2006 beim „Braunschweig Classix Festival" sang. 2012 erhielt sie Gesangsunterricht bei Maria Erlacher in Innsbruck; während des Schulmusikstudiums war sie in der Gesangsklasse von Cordula Sodt an der HMTMH. Sie wirkte u. a. bei den Kasseler Musiktagen, den Wernigeröder Schlossfestspielen und bei den „Internationalen Steglitzer Tagen für Alte Musik" mit (Produktionen „Minerva" und „Morghana"). Sie besuchte Gesangsmeisterkurse bei Krisztina Laki und Charlotte Lehmann und arbeitete u. a. mit den Regisseuren Thomas M. Zipf und Detlef Sölter zusammen. Im Dezember 2015 inszenierte sie „Peer Gynt – Eine szenische Suite" für den Kinder- und Jugendchor der Musikhochschule Hannover und führte erstmals allein Regie. Seit Oktober 2016 studiert sie Gesang bei Prof. Fionnuala McCarthy in Rostock, wo sie im Opernchor des Volkstheaters gastiert.
Katarina Andersson, Mezzosopran
Katarina Andersson wurde 1987 in Schweden geboren. Seit Oktober 2013 studiert sie den Master of Music (Operngesang) bei Prof. Gudrun Pelker an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Zuvor absolvierte sie den Bachelorstudiengang Gesang bei Prof. Dr. Peter Anton Ling, ebenfalls an der HMTMH. Von 2007 bis 2009 war sie am Vadstena-Liedinstitut und von 2006 bis 2007 an der Linköpings Universität (Schweden) eingeschrieben. Sie besuchte Meisterkurse bei Roman Trekel, Brigitte Fassbaender, Sarah Sun, Nikolas Brass, Peter Berne, Daniel Ferró, Peter Nelson, Christian Immler, Anne Sofie von Otter sowie Håkan Hagegård. Sie ist Stipendiatin der Yehudi-Menuhin-Stiftung „Live Music Now" Hannover. Bühnenerfahrungen sammelte sie in Hochschulproduktionen der HMTMH, u. a. in Monteverdis „L'incoronazione di Poppea", Weills „Street Scene", Nicolais „Die lustigen Weiber von Windsor", Brittens „A Midsummer Night's Dream", Poulencs „Die Brüste des Tiresias" sowie Ravels „L'Enfant et les Sortilèges". Am Theater Osnabrück trat sie in Lortzings „Der Wildschütz", Bachs Johannespassion sowie Händels „Alcina" auf.
Johannes Berndt, Dirigieren/Komposition/Klavier
Johannes Berndt wurde 1998 in Hildesheim geboren. Im Alter von fünf Jahren begann er mit dem Violinspiel und mit acht Jahren mit dem Klavierspiel sowie erste Stücke zu komponieren. Bereits 2011 wurde er in das Institut zur Frühförderung musikalisch Hochbegabter (IFF) der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover aufgenommen; er schloss das Frühstudium mit dem Hauptfach Komposition bei Marcus Aydintan und dem Nebenfach Klavier bei Judith Mosch-Demuth im Sommersemester 2014 mit „sehr gut" ab. Anschließend absolvierte er ein Jungstudium in Komposition bei Gordon Williamson (ab 2015 bei Daniel Moreira), erhielt Klavierunterricht bei Konrad Maria Engel und wurde im Dirigieren von Prof. Martin Brauß unterrichtet. Seit seinem Abitur am Josephinum Hildesheim (2016) studiert er in Hannover Musik auf Lehramt mit dem Schwerpunkt Dirigieren bei Prof. Frank Löhr. Mehrere seiner Werke wurden im Rahmen der Sommerakademien seines ehemaligen Instituts uraufgeführt. Im Herbst 2014 spielte das Ensemble Flex aus Hannover seine Bearbeitungen von Klavierliedern Richard Strauss'; die Auftragswerke wurden im Deutschen Oktober 2014 in Albanien in der Deutschen Botschaft Tirana und der Albanischen Staatsoper aufgeführt. Das Landesjugendensemble Neue Musik Niedersachsen führte 2015 im Rahmen der „Eroberung neuer Klangwelten" ein Stück von ihm auf. Zugleich wurde er – wie auch 2016 – Bundespreisträger bei „Jugend komponiert".
Philip Hildebrand, Dirigieren/Violine/Klavier
Philip Hildebrand wurde 1995 in Hannover geboren. Er studiert Dirigieren bei Prof. Martin Brauß sowie Chorleitung bei Prof. Frank Löhr an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Von 2009 bis 2012 war er dort Frühstudent am Institut zur Frühförderung musikalisch Hochbegabter (IFF), nachdem er bereits die Vorgruppe des IFF (VIFF) absolviert hatte. Seit 2014 hospitiert er regelmäßig an der Staatsoper Hannover und bei der NDR Radiophilharmonie Hannover. Neben seiner Ambition für das Dirigieren spielt er seit seinem sechsten Lebensjahr Violine. Von 2009 bis 2014 war er Schüler von Prof. Petru Munteanu in Hamburg und ergänzte seine Ausbildung durch Meisterkurse bei Prof. Krzysztof Węgrzyn, Prof. Igor Ozim, Prof. Coosje Wijzenbeek und Prof. Michael Vaiman. Solistisch trat er u. a. mit der Philharmonie der Nationen unter Justus Frantz, der Studentischen Philharmonie Hannover und dem Ärzteorchester Hannover auf. Auch als Orchestermusiker sammelte er vielfältige Erfahrungen: Von 2011 bis 2014 war er Mitglied im Landesjugendorchester Bremen. Seit Mai 2015 leitet er das Kammerorchester Lehrte.
2016

Urszula Cichocka, Sopran
Urszula Cichocka wurde 1985 in Grajewo (Polen) geboren. Dort begann sie an der Musikschule zunächst mit Akkordeon. Danach folgte die Ausbildung zur Opernsängerin an der Musikschule zweiten Grades „F. Chopin" in Warschau bei Izabela Kłosińska. Außerdem schloss sie die Musische Akademie von Grażyna und Kiejstut Bacewicz in Łódź ab. Derzeit absolviert sie den Masterstudiengang Operngesang an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) bei Prof. Dr. Marek Rzepka. Ihr Debüt gab sie als Engel in Bruno Colis „Angel of the Odd's" im Großen Theater Posen. Bereits während des Studiums debütierte sie als Rosalinda in der Operette „Die Fledermaus" von J. Strauß. Sie nahm an zahlreichen Meisterkursen teil, u. a. bei Udo Reinemann, Teresa Żylis-Gara, Michael Chance, Mark Rowlinson, Stefano Ragni, Urszula Kryger, Izabela Kłosińska und Marek Rzepka. 2014 wurde sie Stipendiatin der Yehudi-Menuhin-Stiftung „Live Music Now"; 2015 errang sie beim Festival „Klassik in der Altstadt" Hannover den 1. Platz sowie den Publikumspreis der Stiftung Sparda-Bank Hannover mit dem Ensemble „Gesangsklasse Prof. Paul Weigold" (in Mozarts „Don Giovanni" als Donna Elvira). Derzeit bereitet sie sich auf die Rolle der Vitellia in Mozarts „La clemenza di Tito" an der Nationaloper Warschau vor.
Yajie Zhang, Mezzosopran
Yajie Zhang wurde 1992 in China geboren. Seit Oktober 2015 studiert sie im Masterstudiengang Oper bei Prof. Dr. Marek Rzepka an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. 2010 nahm sie ihr Gesangsstudium am Musikkonservatorium Shanghai im Bachelorstudiengang Gesang auf und war Mitglied im Xiaoyan-Zhou-Oper-Center Shanghai. Ihr Operndebüt gab die Mezzosopranistin im September 2013 als Maddalena in Verdis „Rigoletto". Von 2011 bis 2013 besuchte sie Meisterkurse in Shanghai bei Marco Boemi, Burkhard Kehring und Michela Sburlati; 2015 in Polen bei Marek Rzepka. Ihr Konzertrepertoire umfasst Bachs h-Moll-Messe, Kantaten, Magnificat und Matthäuspassion. 2014 gab Yajie Zhang einen Liederabend an der Musikhochschule Hamburg unter dem Titel „Hamburg meets Shanghai"; außerdem präsentierte sie sich 2014 mit einem Rezital im National Grand Theater Beijing und 2013 unter dem Titel „Absolute Baroque" in der Symphony Hall Shanghai. 2012 trat sie erstmals beim Schleswig-Holstein Musik Festival auf. Im Februar 2016 debütiert sie als La Tasse Chinoise in Ravels „L'Enfant et les Sortilèges" in einer Produktion der HMTMH. 2016 ist sie Stipendiatin der Lied-Akademie des Internationalen Musikfestivals Heidelberger Frühling. Im Juni 2016 stellt sie sich als Zweite Dame in Mozarts „Die Zauberflöte" bei der Oper Starnberg in München vor.
Vasilena Atanasova, Klavier/Korrepetition
Vasilena Atanasova stammt aus einer bulgarischen Opernfamilie und absolvierte ihre Klavierausbildung an der Nationalen Musikakademie „Prof. Pantscho Wladigerow“ in Sofia. Ein wichtiger Meilenstein ihrer Karriere war ihr mehrjähriges Wirken in Niedersachsen: Von 2018 bis 2020 war sie als Solorepetitorin und Assistentin des Generalmusikdirektors am Theater für Niedersachsen (TfN) in Hildesheim engagiert und parallel als Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) tätig. Nach Stationen am Staatstheater Braunschweig und internationalen Meisterklassen – unter anderem bei Brigitte Fassbaender – kehrte die promovierte Musikerin nach Bulgarien zurück. Heute lehrt sie als feste Korrepetitorin an der Gesangsfakultät der Musikakademie in Sofia und ist als gefragte Liedbegleiterin und Musikjournalistin aktiv.
Rebecca Seonhwa Lee, Klavier/Korrepetition
Rebecca Seonhwa Lee wurde 1982 in Seoul (Südkorea) geboren. Von 2001 bis 2005 studierte sie Klavier an der Sookmyung Women's University (Korea) bei Prof. Myeongseon Kim mit dem Abschluss „Bachelor of Music"; anschließend von 2007 bis 2010 Korrepetition an der Yonsei University (Korea) bei Prof. Gihun Yang mit dem Abschluss „Master of Music". Seit 2014 studiert sie im Masterstudiengang Opernkorrepetition an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Paul Weigold. Zu ihren musikalischen Tätigkeiten gehörte die Korrepetition für das Ensembleprojekt „Ariadne auf Naxos" an der HMTMH sowie für „Die weiße Rose" von Udo Zimmermann am Opernhaus Kiel. 2014 gewann sie den 2. Preis beim Festival „Klassik in der Altstadt" in Hannover. Darüber hinaus übernahm sie 2011 die Korrepetition für Offenbachs „Les Contes d'Hoffmann" an der Arte Oper in Korea sowie für Poulencs „La Voix Humaine" am Buam Theater in Korea. Im In-cheon Theater (Korea) war sie als Begleiterin in einem Konzert mit Schuberts „Die schöne Müllerin" zu erleben. Bereits 2004 gab sie einen Klavierabend mit Werken von Mozart, Beethoven, Liszt und Rachmaninow im Seoul-Klaviersaal.
Jaegyeong Jo, Bariton
Jaegyeong Jo wurde 1985 geboren. Seine musikalische Ausbildung erhielt er von 2004 bis 2011 an der Theologischen Universität Honam in Korea (Bachelor Gesang). Von 2012 bis 2014 studierte er an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover im Masterstudiengang Oper. Seit 2014 studiert er in der Soloklasse von Prof. Marina Sandel sowie am Thüringer Opernstudio in Weimar. 2015 gewann er den 1. Preis des Competizione dell'Opera in Linz (Österreich). In der Oper war er in folgenden Partien zu hören: Puccini – „La Bohème" (Marcello) beim Opernfestival Burg Warberg, Puccini – „La Bohème" (Schaunard) an den Bühnen der Stadt Gera/Altenburg, Nicolai – „Die lustigen Weiber von Windsor" (Herr Fluth) an der HMTMH sowie Weill – „Street Scene" (Frank Maurrant). 2010 sang er den Figaro in Rossinis „Il Barbiere di Siviglia" am Theater Gwangju (Korea); 2011 den Monterone in Verdis „Rigoletto". 2009 debütierte er an diesem Haus als Amantio di Nicolao in Puccinis „Gianni Schicchi".
Young-Jun Ahn, Tenor
Young-Jun Ahn wurde 1987 in Seoul (Südkorea) geboren. Mit 15 Jahren erhielt er seinen ersten Gesangsunterricht. Von 2005 bis 2011 studierte er an der Kosin University und der Sejong University im Hauptfach Gesang (Bachelor) bei Prof. Yunsuk Han. Während seines Wehrdienstes war er Posaunist in einer Militärkapelle. Von 2011 bis 2012 war er Assistent in der Abteilung Gesang an der Sejong University. 2014 gewann er den 3. Preis beim 15. Osaka International Music Competition. In dieser Zeit war er Mitglied des städtischen Chors von Namyangju. Seit 2015 studiert er im Masterstudiengang Operngesang an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Markus Schäfer. Er wirkte u. a. in folgenden Opernproduktionen mit: Mozart – „Die Zauberflöte" (Tamino, 2010), Verdi – „Rigoletto" (Duca, 2013) sowie Orff – „Carmina burana" (Tenor solo, 2014).
2015

Mathias Tönges, Bass-Bariton
Mathias Tönges wurde 1991 in Wernigerode geboren. Er legte 2009 am Landesgymnasium für Musik Wernigerode sein Abitur ab. In den Jahren 2009/10 absolvierte er ein Freiwilliges Kulturelles Jahr in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche Berlin. Von 2010 bis 2014 studierte er an der HMTMH im Studiengang Bachelor Gesang, zunächst bei Prof. Markus Schäfer (bis 2012), später bei Prof. Peter Anton Ling (Abschluss im Sommersemester 2014); seit 2014 studiert er im Masterstudiengang Oper bei Prof. Peter Anton Ling. Er wirkte an folgenden Opernproduktionen mit: Smetana – „Die verkaufte Braut" (Micha, 2013 und 2014), Nicolai – „Die lustigen Weiber von Windsor" (Herr Reich, 2014), Bizet – „Carmen" (Morales, 2014), Puccini – „La Bohème" (Schaunard, 2014), Britten – „Ein Sommernachtstraum" (Zettel, 2015).
Anna Bineta Diouf, Mezzosopran
Anna Bineta Diouf wurde 1987 in Köln geboren und wuchs in Düsseldorf auf. Bereits in jungen Jahren erhielt sie Klavierunterricht, sang in verschiedenen Chören und sammelte erste Bühnenerfahrungen als Lebkuchenkind in „Hänsel und Gretel" an der Deutschen Oper am Rhein Duisburg. Ersten Gesangsunterricht erhielt sie von 2000 bis 2006 an der Clara-Schumann-Musikschule Düsseldorf.
Sie studierte Gesang und Gesangspädagogik an der Hochschule für Musik Detmold bei Prof. Sabine Ritterbusch sowie bei Prof. Marina Sandel an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH); außerdem besucht sie die Liedklasse von Prof. Jan-Philip Schulze. 2012 legte sie ihre Diplomprüfung ab und studiert seitdem im Studiengang Soloklasse/Konzertexamen an der HMTMH. Meisterkurse u. a. bei Gerd Uecker, Charles Spencer und Ulf Bästlein ergänzen ihre Ausbildung.
Bereits 2008 debütierte Anna Bineta Diouf am Landestheater Detmold als Floßhilde in Wagners „Das Rheingold". Im Frühjahr 2009 sang sie die Bradamante in Händels „Alcina" beim Osterfestival im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth. Außerdem war sie in zahlreichen Hochschulproduktionen zu hören, so in Glucks „Orpheus und Eurydike" (Orpheus), in „Hänsel und Gretel" (Hänsel) und zuletzt in „Die Krönung der Poppea" (Ottavia). 2012 übernahm sie die Partie der Margret in der Uraufführung der Kammeroper „Didos Geheimnis" von Andreas Tarkmann. Daneben verfügt sie über ein breites Liedrepertoire und konzertiert regelmäßig, insbesondere im Bereich der historischen Aufführungspraxis.
2009 wurde Anna Bineta Diouf von der Hans-und-Eugenia-Jütting-Stiftung Stendal mit einem Stipendium ausgezeichnet. Sie ist Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und 2. Preisträgerin des Paula-Salomon-Lindberg-Wettbewerbs „das Lied" 2011 (UDK Berlin). 2012 erhielt sie ein Stipendium der Walter-und-Charlotte-Hamel-Stiftung. Von 2012 bis 2014 war sie Ensemblemitglied der Jungen Oper Hannover, wo sie u. a. das Glückskind in „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren" und die Großmutter in „Räuber Hotzenplotz" sang. In der Spielzeit 2014/15 war sie an der Staatsoper Hannover als Gast in Grétrys „Die Schöne und das Biest" als Lisbé zu hören.
Marlene Gaßner, Mezzosopran
Marlene Gaßner wurde 1988 in Augsburg geboren. Seit Oktober 2013 studiert sie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover im Studiengang Master Oper. Von 1994 an wirkte sie in Chören, Musizier- und Theaterfreizeiten mit (z. B. Collegium Vocale, Leitung Bernd Georg Mettke) und erhielt Klavierunterricht. Von 1999 bis 2002 folgte Saxophonunterricht; 2007 begann sie mit Gesangsunterricht bei Liat Himmelheber. Von 2007 bis 2009 studierte sie im Rahmen der Ausbildung an der Berufsfachschule für Musik und erhielt Gesangsunterricht bei Silke Kaiser. Von 2009 bis 2013 studierte sie an der Wiesbadener Musikakademie mit Gesangsunterricht bei Maria Tuczek-Graf. Dort war sie in einem Opernprojekt mit Franz von Suppés „Das Pensionat" beteiligt und gab Konzerte im Rahmen des Studiums (Rathaus Wiesbaden, Kurhaus Wiesbaden, Casinogesellschaft Wiesbaden, Schloss Biebrich, Kloster Eberbach). Seit Oktober 2010 ist sie Mitglied im Opernchor „Bajazzo 2.0" (Ludger Vollmer). In den Spielzeiten 2011/12 war sie Mitglied im Extrachor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden (in „Turandot" und „Lohengrin"). Im Februar 2013 besuchte sie einen Meisterkurs bei Prof. Thomas Heyer. Seit Oktober 2013 erhält sie im Rahmen ihres Studiums an der HMTMH Gesangsunterricht bei Prof. Marina Sandel. Im Februar 2014 sang sie die Partie der Frau Reich in „Die lustigen Weiber von Windsor" von Otto Nicolai in der Hochschul-Opernproduktion. Im November 2014 folgte ein Meisterkurs bei Brigitte Fassbaender.
Inga Krause, Schulmusik
Inga Krause wurde 1993 in Bad Soden/Ts. geboren. Seit Januar 2009 erhält sie Gesangsunterricht bei Simone Schwark, seit März 2006 Klavierunterricht bei Saschka Kentmann und seit 2000 Geigenunterricht bei ihrem Vater Hartmut Krause. Sie wirkte im Unter-, Mittel- und Oberstufenorchester ihrer Schule mit und ist seit der 13. Klasse Konzertmeisterin des Letzteren. Von 2002 bis 2004 war sie Mitglied des Kinderchors des Hessischen Rundfunks (hr). In dieser Zeit wirkte sie an Produktionen wie „A Ceremony of Carols" (2004) und zahlreichen Opernproduktionen des hr mit, darunter „La Bohème", „Parsifal", „Tosca", „Il Trittico" (Suor Angelica) und „Die Zauberflöte" (1. Knabe), sowie als Solistin in Mendelssohns „Elias" in vier Kirchengemeinden. Solistische Auftritte hatte sie in Gottesdiensten der St. Thomaskirche in Heddernheim. Sie besuchte Meisterkurse bei Prof. Reinhard Leisenheimer und Prof. Thomas Heyer (September 2010 und 2011). Seit dem Wintersemester 2012/13 studiert sie den Fächerübergreifenden Bachelorstudiengang „Schulmusik an Gymnasien" (Majorfach Musik, Minorfach Deutsch) in Hannover mit dem Hauptfach Gesang bei Prof. Mechthild Kerz. Im Rahmen des Studiums wirkt sie bei zahlreichen musikalischen Projekten mit (u. a. J. S. Bachs Matthäuspassion, Monteverdis Marienvesper, Schnebels „Madrasha IV"). Sie ist außerdem Mitglied des Konzertchors der HMTMH.
Jia Jia, Klavier/Korrepetition
Jia Jia wurde 1982 in Hangzhou (Zhejiang, China) geboren. Im Alter von drei Jahren erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht. Ihre künstlerische Ausbildung absolvierte sie bei Assistenzprofessorin Jiefang Mao (Pädagogische Hochschule Hangzhou), Professorin Shizhen Yao (Musikhochschule Shanghai) sowie Prof. Dr. Runyu Hou, Dekan der Fakultät für Kunst der Pädagogischen Universität Ostchinas. In Hangzhou und Shanghai konzertierte sie vielfach mit Orchester, zuletzt 2010 mit dem Brahms-Klavierkonzert. 2009 kam sie nach Deutschland, um an der HMTMH in der Klasse von Prof. Christopher Oakden das Diplom „Künstlerische Ausbildung" zu erwerben, das sie 2011 ablegte. In diesem Jahr gelangte sie beim Vom-Blatt-Spiel-Wettbewerb in die Finalrunde. In der Arbeit mit Sängerinnen und Sängern entdeckte sie ihre Liebe zum Lied; daher belegte sie im selben Jahr den Studiengang Kammermusik/Master Liedbegleitung bei Prof. Jan-Philip Schulze, den sie 2014 mit „sehr gut" abschloss. Bereits während des Kammermusikstudiums war Jia Jia als Korrepetitorin für die Kammermusikabteilung tätig. Ende 2013 begann sie den Masterstudiengang Opernkorrepetition bei Prof. Paul Weigold und Prof. Martin Brauß an der HMTMH. Sie korrepetierte Smetanas „Die verkaufte Braut" auf Burg Warberg und Mozarts „Die Zauberflöte" an der Musikhochschule Hannover. 2013 wurde ihr der Doktorgrad im Fach Musiklinguistik von der Pädagogischen Universität Ostchinas verliehen; im selben Jahr begann sie, ihr Wissen im Studiengang Dirigieren/Master Opernkorrepetition weiter auszubauen. 2014 korrepetierte sie Brittens „A Midsummer Night's Dream" an der Musikhochschule Hannover und sammelte weitere Berufserfahrungen bei einem Praktikum an der Staatsoper Hannover. Beim 17th Young Musician International Competition „Città di Barletta" (2007) gewann sie den 2. Preis; beim 9. Karl-Bergemann-Vom-Blattspielwettbewerb (2011) den Finalrundenpreis.
Martin Rainer Leipoldt, Tenor
Martin Rainer Leipoldt wurde 1986 in Zwickau geboren. Er wuchs in einem kirchenmusikalisch geprägten Umfeld auf. Neben Chorsingen und Orgelspiel lag sein musikalischer Schwerpunkt jedoch auf der Tuba: Bereits mit 17 Jahren spielte er als Substitut in der Sächsischen Staatskapelle Dresden/Semperoper. Nach dem Jungstudium in Dresden folgten ordentliche Studien in Orchester- und Kammermusik in Berlin, Freiburg, Hamburg und Hannover. Nachdem sein stimmliches Potenzial von Prof. Dr. Peter Anton Ling entdeckt worden war, nahm er 2012 das Gesangsstudium in dessen renommierter Opernklasse auf. Im Mai 2013 war er erstmals im Radio, bei NDR Kultur und Deutschlandradio, in einem Feature zum Thema Wagner-Gesang zu hören. Im September 2013 debütierte er als Max im „Freischütz". Im Sommer 2014 war er als Solotenor in Beethovens 9. Sinfonie unter Markus Stenz zu hören.
2014

Maya Ando, Klavier
Maya Ando wurde 1987 in Shizuoka (Japan) geboren. Bis 2012 studierte sie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH), zunächst in der Klasse von Prof. Matti Raekallio, anschließend im Master bei Prof. Roland Krüger. Seit 2013 ist sie Studentin an der Hochschule für Musik Detmold in der Soloklasse (Konzert-Examen) bei Prof. Hartmut Schneider. Bereits während des Studiums baute sie intensiv ihre Karriere auf: Sie ist diplomierte Solistin, Kammermusikerin in verschiedenen Besetzungen und Pädagogin. Maya Ando tritt regelmäßig in Europa und Japan auf, sowohl in Solo- als auch in Kammermusik- und Gesprächskonzerten. Seit einigen Jahren konzertiert sie auch im Duo „Jasmin" mit der Akkordeonistin Naslja Shkindzerava. Darüber hinaus unterstützt sie den Verein „Klassik in der Klinik".
Fredrik Botthof, Schulmusik
Fredrik Botthof wurde 1990 in Berlin geboren. Im Alter von zehn Jahren erhielt er ersten Violoncellounterricht. Seit 2006 ist er Stimmführer Violoncello im „Jugendorchester Charlottenburg" (Leitung: Thomas Lamp); seit 2008 ist er Solo-Cellist im Ensemble „Kleine Barockband" der Musikschule Charlottenburg-Wilmersdorf (Leitung: Matthias Haase) und erhält Gesangsunterricht bei der Mezzosopranistin Regine Anham. Seit 2009 ist er Mitglied im „Luisen-Vocal-Ensemble" (Bass-Bariton) unter der Leitung von Dennis Hansel. Er studiert an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover im Fächerübergreifenden Bachelorstudiengang bei Karsten Dehning (Violoncello), Ricarda Buttkus (Gesang) und Judith Mosch-Demuth (Klavier). Seit 2011 ist er Mitglied und Stimmführer im „JSO Hannover" unter der Leitung von Tobias Rokahr und Martin Lill. Darüber hinaus ist er als Lehrer für Violoncello an der „neuen musikschule hannover e. V." und als Dozent für Violoncello beim RJO Hannover tätig.
Diego Romano, Violine
Diego Romano wurde 1988 in Treviso (Italien) geboren. Mit acht Jahren erhielt er ersten regelmäßigen Geigenunterricht. Es folgten erfolgreiche Teilnahmen an nationalen Wettbewerben: 1. Preis „Camenae D'Oro" Pompei, 1. Preis „Nuovi Orizzonti" Arezzo, 3. Preis in Vittorio Veneto. 2008 schloss er seinen Bachelor mit Auszeichnung am Conservatorio „G. Verdi" in Como ab. Im gleichen Jahr wurde er an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover in die Klasse von Prof. Krzysztof Węgrzyn aufgenommen, bei dem er im Februar 2013 mit Diplom abschloss. Er erhielt Auszeichnungen bei weiteren Wettbewerben, darunter den „Etruria Classica"-Preis in Livorno, den „SIAE"-Sonderpreis in Castrocaro Terme sowie das Stipendium „Federico Bindi" beim San Savino Musikfestival. Außerdem besuchte er Meisterklassen bei M. Quarta, K. Harada, E. Perenyi, I. Grubert und P. Rosenthal. In der Sommersaison 2011 war er als Tutti im Orchester des Festivals „Arena di Verona" tätig. Derzeit studiert er im Masterstudiengang an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig bei Prof. Carolin Widmann.
Esther Tschimpke, Schulmusik
Esther Tschimpke wurde 1990 in Hannover geboren. Bereits mit acht Jahren erhielt sie Klavier- und Trompetenunterricht. Seit 1999 ist sie im Mädchenchor Hannover aktiv, wo sie sowohl solistische Aufgaben übernimmt als auch an diversen Konzertreisen teilgenommen hat, u. a. nach Italien, Russland, Finnland, Polen und China sowie zu nationalen und internationalen Chorwettbewerben. 2005 nahm sie in der Kategorie Gesang am Bundeswettbewerb „Jugend musiziert" teil. Bereits während ihrer eigenen Schulzeit übernahm sie die Leitung diverser Musical-Projekte. Seit 2010 studiert sie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover im Fächerübergreifenden Bachelorstudiengang mit dem Hauptfach Gesang bei Prof. Mechthild Kerz. Sie ist Gründungsmitglied des Voktett Hannover und wirkte darüber hinaus in Konzerten des Konzertchors der HMTMH auch solistisch mit.
Yvonne Prentki, Sopran
Yvonne Prentki wurde 1986 geboren. Ab dem siebten Lebensjahr erhielt sie Klavierunterricht an der Musikschule Hilden; mit 14 Jahren kam Gesangsunterricht bei Anja Paulus hinzu. Sie studiert Musiktheater und Gesangspädagogik an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Gudrun Pelker. Neben dem Musiktheater gilt ihr Interesse dem Lied- und Konzertgesang; sie ergänzt ihr Studium in der Liedklasse von Justus Zeyen. Sie besuchte Meisterkurse bei Jagna Sokorska-Kwika und Krisztina Laki. Zu ihren Bühnenerfahrungen zählen Opernproduktionen u. a. am Stadttheater Osnabrück („Alcina für alle ab 8" nach der Oper von G. F. Händel, „Der aus der Löwengrube errettete Daniel" – szenische Fassung des Oratoriums von G. P. Telemann) und am Opernloft Hamburg („Der kleine Ring des Nibelungen"). In Hochschulproduktionen der HMTMH war sie als Damigella in Monteverdis „L'incoronazione di Poppea" und als Mme. Fiorentino in Weills „Street Scene" zu sehen.
Lukas Bieber, Tuba
Lukas Bieber wurde 1993 in Bad Neustadt a. d. Saale geboren. Seinen ersten Tubaunterunterricht erhielt er an der Kreismusikschule Rhön-Grabfeld; anschließend wechselte er als Gastschüler an die Berufsfachschule für Musik Bad Königshofen, wo er von 2007 bis 2009 eine musikalische Ausbildung als staatlich geprüfter Ensembleleiter absolvierte. Seit 2011 studiert er in der renommierten Tubaklasse von Jens Björn-Larsen an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Lukas Bieber ist Tubist im Ensemble „Quintett Avanti", mit dem er im November 2012 den 1. Preis beim Internationalen Wettbewerb für Blechbläserensembles der Stadt Passau belegte. Weitere Unterrichtsimpulse erhielt er von Walter Hilgers, Stefan Heimann und Dirk Hirte. Im April 2013 folgte auf Einladung der Deutschen Botschaft in Turkmenistan ein Konzertengagement des Quintetts in der Hauptstadt Aschgabat. Weitere Konzertreisen führten ihn nach Italien, in die USA und durch ganz Deutschland.
2013

Uwe Gottswinter, Tenor
Uwe Gottswinter wurde 1989 in Ingolstadt geboren. Seine erste musikalische Ausbildung erhielt er bei den Regensburger Domspatzen. 2009 nahm er beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert" mit großem Erfolg teil. 2010 begann er sein Gesangsstudium bei Prof. Marina Sandel an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Er wirkte in den Hochschulproduktionen „Così fan tutte" von Mozart sowie als 2. Soldat und Schüler Senecas in Monteverdis „L'incoronazione di Poppea" mit. Außerhalb der Hochschule sang er im Rahmen der Ruhrtriennale 2010 in Richard Wagners „Tristan und Isolde" unter Willy Decker und Kirill Petrenko. Am Theater Osnabrück übernahm er in der Spielzeit 2011/12 die Rolle des Oronte in „Alcina". Im Sommer 2012 verkörperte er in einer Hochschulproduktion von Franz Lehárs „Frühling" die Hauptrolle.
Maxime Perrin, Klavier/Korrepetition
Maxime Perrin wurde 1988 in Tarbes (Frankreich) geboren. Von 1995 bis 2006 studierte er an der Musikschule Tarbes für das Diplôme d'Études Musicales in den Hauptfächern Klavier, Analyse und Musiktheorie. Von 2006 bis 2008 studierte er am Conservatoire Régional de Boulogne-Billancourt in der Klasse von Prof. Marie-Paule Simguet. Von 2008 bis 2012 studierte er an der Hochschule für Musik Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig mit abgeschlossenem Diplom im Hauptfach Klavier in der Klasse von Prof. Markus Tomas sowie Liedgestaltung bei Prof. Phillip Moll. Seit 2012 studiert er an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover im Masterstudiengang Opernkorrepetition in der Klasse von Prof. Paul Weigold. Maxime Perrin absolvierte diverse Meisterklassen, u. a. ein Praktikum als Pianist an der Oper Leipzig in der Produktion „Macbeth" sowie bei fünf Aufführungen mit dem Gewandhausorchester (Prokofiev: „Cinderella"). Weitere Meisterkurse besuchte er bei Emmanuel Ax sowie 2009 bei der Sommerakademie in Sion (Schweiz), am Mozarteum Salzburg bei Prof. Piotr Jascinski und Prof. Sergio Perticaroli. Im März 2006 gewann er beim FLAME Klavier-Wettbewerb in Paris einen Preis.
Jan Biring, Schulmusik
Jan Biring wurde 1986 in Wolfenbüttel geboren. Nach einem Studium der Architektur an der TU Braunschweig begann er den fächerübergreifenden Bachelorstudiengang mit dem Hauptfach Musik und dem Nebenfach Politik an der Leibniz-Universität und der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH), den er ab dem Wintersemester 2010/11 im Masterstudium auf Lehramt an Gymnasien fortsetzte. Seit 2012 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für musikpädagogische Forschung der HMTMH und seit dem Wintersemester 2012/13 im Promotionsstudium mit dem Hauptfach Musikpädagogik. Beim Songcontest „Hören!" 2011 war er als Komponist, Texter, Sänger und Pianist zu hören. Er erhielt das „Niedersachsen-Stipendium" für das Wintersemester 2011/12 und den „Preis des Präsidiums" der Leibniz-Universität Hannover. Darüber hinaus war Jan Biring als technischer Betreuer des Medialabs an der HMTMH sowie als Tutor für Sequenzer- und Notationsprogramme und musikbezogene Anwendungssoftware für den Videoschnitt tätig.
Stephanie Rüther, Mezzosopran
Stephanie Rüther wurde 1983 geboren und wuchs im emsländischen Rhede auf. Ihre musikalische Ausbildung begann sie an der Musikschule des Emslandes, wo sie Blockflöten-, Klavier- und Saxophonunterricht erhielt und die Studienvorbereitende Ausbildung (SVA) besuchte. Im Alter von 14 Jahren begann sie an der Volkshochschule Papenburg Blockflöten- sowie später auch Gitarrenkurse zu geben. Gleichzeitig begann sie mit dem Orgelspiel in der St.-Nikolaus-Kirche in Rhede (Ems), wo sie bis heute als Organistin tätig ist. Als Privatlehrerin erteilt sie Unterricht in Gesang, Klavier, Gitarre, Blockflöte und Orgel.
2003 nahm Stephanie Rüther ein Schulmusikstudium (Lehramt an Gymnasien) an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover auf (Zweitfach Deutsch an der Universität Hannover); ihre Schwerpunkte waren Gesang, Klavier und Musiktheorie. Das Studium schloss sie im Herbst 2011 mit dem Ersten Staatsexamen ab. Im Sommer 2007 bestand sie erfolgreich sowohl die Überleitungsprüfung für den Studiengang Musikerziehung (Klavier) als auch die Aufnahmeprüfung für den Studiengang Operngesang. Ab Oktober 2007 setzte sie ihr Studium als Doppelstudium Operngesang und Schulmusik fort. Gesangsunterricht erhielt sie zunächst bei Mechthild Kerz; 2009 wechselte sie in die Klasse von Prof. Jacques Schwarz, der sie bis heute betreut. Das Opernstudium beendete sie im Juli 2012 erfolgreich mit dem Diplom. Meisterkurse, u. a. bei Daniel Ferro im Juni 2012, runden ihre Ausbildung ab.
Bereits während des Studiums wirkte Stephanie Rüther an zahlreichen Produktionen inner- und außerhalb der Hochschule mit: 2010 war sie als Öffentliche Meinung in Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt" (Produktion der HMTMH) zu sehen; 2012 gab sie dort die Ottavia in Monteverdis „L'incoronazione di Poppea". 2009 wirkte sie bei der Ruhrtriennale in Bochum an der Produktion „Autland" mit. Darüber hinaus ist sie als Solistin im Konzert- und Oratorienbereich tätig; auch die Arbeit im Ensemble (u. a. Vokalensemble Kassel) liegt ihr am Herzen.
Gordon Malerba, Klavier/Dirigent
Gordon Malerba wurde 1980 in Braunschweig geboren. Mit fünf Jahren erhielt er ersten regelmäßigen Klavierunterricht; es folgten erfolgreiche Wettbewerbsteilnahmen bei „Jugend musiziert" und beim Grotrian-Steinweg-Klavierwettbewerb. Mit zehn Jahren begann er Orgelunterricht. 1996 entstanden erste Kompositionen, seither beschäftigt er sich kontinuierlich mit Komposition und Tonsatz. 1997 errang er im Fach Orgel solo beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert" den 2. Preis; seitdem ist er rege als Organist tätig. 1998 wurde Gordon Malerba mit dem Niedersächsischen Kulturpreis ausgezeichnet. In den Jahren 1998–2000 besuchte er zahlreiche Meisterkurse für Orgel, u. a. bei Harald Vogel (Bremen) und Jürgen Essel (Lübeck). Von 2000 bis 2001 erhielt er Unterricht in Improvisation und Orgelliteratur bei Prof. Roland Maria Stangier (Essen). Von 2002 bis 2004 studierte er in Göttingen Evangelische Theologie und Historische Musikwissenschaft. 2004 wechselte er an die HMTMH in die Dirigierklasse von Eiji Oue. 2005 gab er sein Debüt als Dirigent mit dem Kammerorchester „Serenade". 2006 nahm er an Dirigierkursen bei George Alexander Albrecht und Hartmut Haenchen teil. 2007 trat Gordon Malerba erstmals in der Konzertreihe „Young Maestro" auf und übernahm die musikalische Leitung bei der Opernproduktion der HMTMH „Le Cinesi". 2009 schloss er das Dirigierstudium ab und nahm anschließend ein Doppelstudium in Evangelischer Kirchenmusik (Diplom), Musiktheorie (Master) und Komposition auf, wofür ihm die HMTMH zwei Stipendien vergab. Den Masterstudiengang Musiktheorie schloss er im September 2012 mit Auszeichnung ab. Nach dem 2011 hervorragend absolvierten B-Examen für Kirchenmusik wird er im Sommer 2013 das Kirchenmusikstudium mit dem A-Examen abschließen. Als Komponist ist Malerba sehr gefragt: Für das Künstlerhaus Hannover und Teilnehmer des Deutschen Musikwettbewerbs komponierte er die Stücke „haze & reflections" (Klavierquintett) und acht Lieder auf Texte von Gottfried Benn. Im Sommer 2013 wird er mit der Arbeit an seiner ersten Oper beginnen.
Moritz Wappler, Schlagzeug
Moritz Wappler wurde 1991 in Zweibrücken (Rheinland-Pfalz) geboren. Seinen ersten Musikunterricht erhielt er im Alter von drei Jahren am Klavier bei Vilja Steckel, der Mutter des Cellisten Julian Steckel. Anschließend betreute ihn Uwe Volkmer in Kassel. Als Jungstudent war er an der Musikakademie Kassel Schüler von Christian Petersen sowie Gesa Lücker. Parallel zu seiner Klavierausbildung unterrichtete ihn von 1998 an bis zu seinem Abitur Bernhard Betzl, Solopauker am Staatstheater Kassel, im Fach Schlagzeug und Pauke. Ergänzend erhielt er Unterricht von Rüdiger Pawassar (1. Solo-Schlagzeuger am Staatstheater Kassel) an den Stabspielen. Er war Mitglied des Landesjugendorchesters NRW sowie der Jungen Kammerphilharmonie NRW und der Jungen Deutschen Philharmonie. Er arbeitete u. a. mit den Dirigenten Hubert Buchberger, Jacques Mercier, Hermann Bäumer, Ferenc Gabor, Kristjan Järvi, Eiji Oue und Gerd Albrecht zusammen. Beim Wettbewerb „Jugend musiziert" erreichte er 2010 in der Kategorie „Schlagzeug Solo" einen 3. Bundespreis. Im gleichen Jahr legte er am Gymnasium „Marianum" Warburg sein Abitur ab. 2011 nahm er an Meisterkursen bei Rihards Zalupe (Lettland), Franz Bach (RSOL) und Stefan Kittlaus (Staatsoper Hannover) teil. Derzeit studiert er Schlagzeug im Studiengang Künstlerische Ausbildung bei Prof. Andreas Böttger, Erich Trog (DSO Berlin) und Guido Marggrander (BRSO) an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.
2012

Raphael Legrand, Schulmusik
Raphael Legrand wurde 1985 in Hannover geboren. Seit seinem sechsten Lebensjahr spielt er Klavier und errang 2002 einen 1. Preis beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert" (Bereich Klassik). Von 2004 bis 2009 studierte er an der Leibniz-Universität und der HMTMH im fächerübergreifenden Bachelorstudiengang Musik und Mathematik; von 2009 bis 2011 vertiefte er das Studium im Master of Education in Hannover. Seit September 2011 ist Raphael Legrand wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für musikpädagogische Forschung der HMTMH bei Prof. Dr. Hans Bäßler mit dem Ziel der Promotion.
Mareike Bielenberg, Sopran
Mareike Bielenberg wurde 1984 in Marburg geboren und begann bereits im Kindesalter Klavier und Saxophon zu erlernen. Ihren ersten Gesangsunterricht erhielt sie im Alter von 16 Jahren in Hannover. Ab 2004 studierte sie an der Martin-Luther-Universität Halle Gesangspädagogik, Italienisch und Schulmusik. 2007 wechselte sie zur Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH), um ihr künstlerisches Gesangsstudium mit dem Schwerpunkt Oper fortzusetzen. Von 2004 bis 2009 wurde sie von Prof. Marina Sandel unterrichtet; derzeit studiert sie bei Prof. Charlotte Lehmann, Prof. Gudrun Pelker und Prof. Martin Brauß.
Mareike Bielenberg nahm an zahlreichen Meisterkursen teil, u. a. bei Marjana Lipovšek, Juliane Banse, Prof. Wolfgang Rihm, Prof. Lilian Sukis, Peter Berne und Prof. Charlotte Lehmann. Als Solistin im Bereich Lied und Oratorium verfügt sie über ein breit gefächertes Repertoire. Sie sang bei den Händelfestspielen in Halle und war u. a. mit dem NDR-Niedersächsischen Kammerorchester Hannover in Händels „Messias", Bachs Weihnachtsoratorium, Rossinis „Petite Messe solennelle" sowie in zahlreichen weiteren Werken zu hören.
In der Spielzeit 2006/07 gastierte sie am Opernhaus Halle in der zeitgenössischen Oper „Cantor – die Vermessung des Unendlichen" von Ingomar Grünauer. Zudem wirkte sie an verschiedenen Produktionen der HMTMH mit: 2010 war sie in Offenbachs Operette „Orpheus in der Unterwelt" als Juno zu hören, 2011 verkörperte sie die Lady Billows in Benjamin Brittens „Albert Herring".
Mareike Bielenberg ist 1. Preisträgerin der Lotte-Lehmann-Woche 2007 und seit 2009 Stipendiatin der Yehudi-Menuhin-Stiftung „Live Music Now".
David Friedrich, Posaune
David Friedrich wurde 1990 in Karlsruhe geboren. Im Alter von elf Jahren begann er mit dem Posaunenspiel. Beim Wettbewerb „Jugend musiziert" gewann er 2005 mit seinem Blechbläserquintett den 1. Bundespreis, 2006 den 1. Bundespreis in der Solowertung für Posaune und 2007 erneut den 1. Bundespreis in der Duowertung. Er besuchte das Helmholtz-Gymnasium mit Musikprofil in Karlsruhe. Von 2006 bis 2009 war er Vorstudent in der Posaunenklasse von Prof. Werner Schrietter an der Musikhochschule Karlsruhe. Neben der klassischen Posaune spielt David Friedrich auch intensiv Jazzposaune; als Mitglied einer Big Band nahm er bereits mehrfach an Workshops bei Peter Herbolzheimer und an diversen Wettbewerben teil. 2007 war er Solo-Posaunist im Interregionalen Sinfonieorchester (IRO) unter der Leitung von Prof. Wolfgang Gönnenwein. Von April 2007 bis 2009 war er Mitglied des Bundesjugendorchesters und spielte unter Patrick Lange, Kirill Petrenko und Simon Rattle. Solistische Auftritte hatte er u. a. 2007 bei den Ludwigsburger Festspielen und in der St. Katharinenkirche Frankfurt zusammen mit Prof. Martin Lücker.
David Friedrich nahm an Masterclasses von Michel Mulcahy (Chicago Symphony Orchestra) und Brandt Attema (Radiophilharmonie Rotterdam) teil. Private Studien führten ihn zu Jörgen van Rijen (Concertgebouw Orchestra), Lutz Köhler (UDK), Walter Nußbaum (HMTMH), Niels-Ole Bo Johansen (Musikhochschule Aarhus) und Oliver Siefert (Musikhochschule Frankfurt). Seit dem Wintersemester 2009/10 studiert David Friedrich Posaune bei Prof. Jonas Bylund an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Im September 2010 erreichte er das Halbfinale des Internationalen Aeolus-Bläserwettbewerbs in Düsseldorf; im März 2011 die dritte Runde des Deutschen Musikratswettbewerbs. 2011 nahm er beim Lucerne Festival Academy Orchestra unter der Leitung von Pierre Boulez teil. Darüber hinaus spielt David Friedrich regelmäßig im Spanish National Orchestra in Madrid.
Yun Qi Wong, Klavier/Korrepetition
Yun Qi Wong wurde 1986 in Singapur geboren. Sie wurde 2007 als beste Absolventin der Nanyang Academy of Fine Arts ausgezeichnet und erhielt dadurch ein Stipendium des Nationalen Musikrats von Singapur für ein Auslandsstudium. 2009 gewann sie den 1. Preis beim „11. Deutschen Akkordeon Preis" in der Kammermusikwertung. Als aktive Kammermusikerin arbeitet sie mit Komponisten wie Vytautas Miškinis, Walter Zimmermann, Ko Matsushita und Snežana Nešić zusammen. Sie hat bereits zahlreiche Werke von Komponisten aus Singapur uraufgeführt und eine Musikprojektreihe in Singapur veranstaltet. Seit Oktober 2010 studiert sie Liedgestaltung bei Prof. Jan-Philip Schulze an der HMTMH. Daneben studiert sie Cembalo bei Prof. Zvi Meneker und Korrepetition bei Prof. Martin Brauß. Außerdem ist sie Korrepetitorin für die Klassen Tuba, Posaune und Oboe an der HMTMH.
2011

Panos Jabuldakis, Tenor
Panos Jabuldakis wurde 1978 in Thessaloniki geboren. Von 1998 bis 2002 studierte er dort Musikwissenschaft und war nach erfolgreichem Abschluss von 2002 bis 2006 am Theater Thessaloniki beschäftigt. Dort entdeckte er seine Leidenschaft für den Operngesang und begann 2008 ein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, wo er die Soloklasse von Prof. Carol Richardson-Smith besucht. Panos Jabuldakis trat bei den „Braunschweiger Classix" auf und wirkte an verschiedenen Produktionen der Musikhochschule mit: 2008 in Janáčeks „Das schlaue Füchslein" (Schulmeister), 2009 in Mozarts „Le nozze di Figaro" (Don Basilio und Curzio) und 2010 in Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt" (Pluto und Aristeus). Im Februar 2011 sang er die Titelpartie in Benjamin Brittens „Albert Herring". Sein besonderes Interesse gilt den Wagner-Partien des Mime und des Loge; gemeinsam mit seiner Professorin studiert er die Rolle des David in den „Meistersingern" ein.
Immanuel Klein, Schulmusik
Immanuel Klein wurde 1985 in Marburg (Lahn) geboren. Bereits in frühen Jahren wurde er durch seine Mutter, selbst Sängerin und Musikpädagogin, für die Musik begeistert und erhielt Gitarrenunterricht. 1994 begann er seine Ausbildung im Internat der Limburger Domsingknaben in Hadamar, wo er neben der Chortätigkeit Klavier- und Theorieunterricht erhielt. Die rege Konzerttätigkeit des Chores ermöglichte es ihm, regelmäßig im In- und Ausland auf der Bühne zu stehen. Seinen ersten Kontakt mit der Opernbühne hatte er mit zwölf Jahren als zweiter Knabe in der „Zauberflöte" am Staatstheater Kassel. Daraufhin begann er privaten Gesangsunterricht bei Prof. Charlotte Lehmann in Hannover, die ihn bis heute betreut. Mit ihrer Hilfe errang er mehrfach Bundespreise beim Wettbewerb „Jugend musiziert". Seit dem Wintersemester 2008/09 studiert er in Hannover Schulmusik und vertieft sein Hauptfach Gesang in der Opernklasse von Prof. Peter Anton Ling. In diesem Zusammenhang gibt er regelmäßig Konzerte und besucht Meisterkurse, u. a. im Rahmen der „Steglitzer Tage für Alte Musik" in Berlin und der „Summer Academy of Music" in Krakau. Als besondere Erfahrung empfindet er seine Mitwirkung bei der Produktion von Arnold Schönbergs „Moses und Aron" im Rahmen der Ruhrtriennale unter der Regie und Intendanz von Willy Decker, in der er einen der Ältesten sang.
Felix Tennie, Klavier/Dirigieren
Felix Tennie wurde 1988 in der Nähe von Hamburg geboren und begann im Alter von vier Jahren mit dem Klavierunterricht bei der Pianistin Antoneta Bischel, die ihn von 1992 bis 2004 begleitete. In dieser Zeit trat er bereits mit Werken von Bach, Mozart, Beethoven, Chopin und Rachmaninow in öffentlichen Konzerten auf und nahm erfolgreich an den Wettbewerben „Jugend musiziert" und beim Hamburger Instrumentalwettbewerb teil. Mit 14 Jahren erreichte er beim Internationalen Wettbewerb „Concursul International de Muzica, Jeunesses Musicales" in Bukarest das Semifinale. Ein Jahr später wurde er zu einer Tournee durch Schottland mit dem Ahrensburger Jugendsinfonieorchester eingeladen, wo er unter der Leitung von Michael Klaue konzertierte.
Neben seiner solistischen Tätigkeit sammelte Felix Tennie langjährige Kammermusikerfahrung in verschiedenen Besetzungen. 2004 wechselte er zu Prof. Michael Beißenhirtz an die Musikhochschule Hamburg, bei dem er bis zur Aufnahme seines Studiums an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (Herbst 2006) Klavierunterricht erhielt. Seitdem studiert er im Hauptfach Klavier bei Prof. Beatrice Berthold. Während seines Studiums besuchte Felix Tennie zahlreiche Meisterkurse, u. a. bei Pierre Reach und Petras Geniusas. 2007 gewann er den 3. Preis beim Internationalen Wettbewerb „Münchener Klavierpodium"; ein Jahr später bestand er die Aufnahmeprüfung in die Dirigierklasse von Prof. Eiji Oue an der Musikhochschule Hannover. Felix Tennie ist Stipendiat der Friedrich-Naumann-Stiftung und der Studienstiftung des deutschen Volkes.
Sebastian Mangold, Fagott
Sebastian Mangold wurde 1985 geboren. Seinen ersten Fagottunterricht erhielt er mit neun Jahren bei Frank Lehmann. Er nahm mehrfach am Wettbewerb „Jugend musiziert" teil und erreichte 2001 einen 2. Preis sowie 2003 einen 1. Preis beim Bundeswettbewerb mit Nominierung zum Europäischen Musikpreis für die Jugend. Weitere musikalische Impulse erhielt er auf verschiedenen Kammermusik- und Meisterkursen bei Prof. Dag Jensen, Prof. Eckart Hübner und Prof. Klaus Thunemann. Sebastian Mangold spielte in zahlreichen Orchestern, u. a. bei den Stuttgarter Philharmonikern, dem Mozarteumorchester Salzburg, den Göttinger Symphonikern, dem Festivalorchester des Europäischen Musikfestes Stuttgart und dem Gustav-Mahler-Jugendsinfonieorchester. Neben seiner vielfältigen Orchesterpraxis tritt er regelmäßig als Solist und mit verschiedenen Kammermusikensembles auf.
Seit dem Wintersemester 2005/06 studiert Sebastian Mangold im Studiengang Künstlerische Ausbildung an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Dag Jensen. Seit 2006 ist er Stipendiat der Yehudi-Menuhin-Stiftung „Live Music Now" und seit 2008 Stipendiat der Stiftung „Villa Musica". In den Spielzeiten 2007/08 und 2008/09 war er Mitglied der Orchesterakademie des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin unter der Leitung von Marek Janowski; bis zum Ende der Saison 2009/10 hatte er einen Zeitvertrag im Niedersächsischen Staatsorchester Hannover.
2010

Peter Leipold, Klavier/Dirigieren
Peter Leipold wurde im November 1987 in Stuttgart geboren. Mit sechs Jahren erhielt er zunächst Violinunterricht, wenige Jahre später auch Klavierunterricht, u. a. bei Monika Giurgiuman, Leiterin der Begabtenförderungsklasse der Stuttgarter Musikschule. Seit seinem achten Lebensjahr begann er zu komponieren; zeitweise erhielt er Kompositionsunterricht bei Albrecht Imbescheid. Darüber hinaus bekam er sporadisch Dirigierunterricht bei Lothar Zagrosek, dem ehemaligen Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart.
Bei zahlreichen Wettbewerben errang er erste Preise, so beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert", beim Matthaes-Klavierspielwettbewerb sowie bei den Wettbewerben „Jugend komponiert" und „Schüler komponieren". Im Rahmen dieser Wettbewerbe nahm er an Förder- und Meisterkursen teil, u. a. bei den Professoren Martin Christof Redel, Theo Brandmüller, Helmut Zapf, Charlotte Seither und Tatjana Malinin-Fedkina. Sein Werk „Hommage an Galina Ustvolskaja" wurde mehrfach aufgeführt und in der Reihe „Komponistenforum" des Deutschen Komponistenverbandes im Rundfunk gesendet. Als Solist und Dirigent trat er mehrfach mit dem Jugendsinfonieorchester Stuttgart auf.
Als vielseitiger Kammermusikpartner gewann Peter Leipold den 1. Preis beim südwestdeutschen Karel-Kunc-Duo-Wettbewerb, den Sonderpreis der Ralf-und-Inge-Becker-Stiftung sowie beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert" 2006. 2004 nahm er an einem internationalen Musikfestival in Ufa (Russland) teil und gab bereits zahlreiche Konzerte, z. B. in der Kronberg Academy und im Konzerthaus Freiburg. Seit dem Sommer 2007 studiert er in der Dirigierklasse von Prof. Eiji Oue an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, wo er im Mai 2008 sein Debüt als Dirigent mit dem „Jungen Schostakowitsch-Ensemble" gab. Ebenfalls seit Mai 2008 ist er Dirigent der Camerata Medica Göttingen, deren Gründungskonzert er am 12. Dezember 2008 vor begeistertem Publikum leitete.
Anne Miebach, Klavier/Komposition/Musiktheorie
Anne Miebach wurde 1985 in Haan/Rheinland geboren. Seit dem Wintersemester 2004 studiert sie Musik und Musiktheorie an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, mit Schwerpunkten in den Fächern Klavier und Komposition sowie in den Instrumentalfächern Violoncello, Cembalo, Horn und Trompete. Seit dem Wintersemester 2005 studiert sie außerdem Philosophie an der Leibniz-Universität Hannover. Bei den Professoren Frank Märkel und Martin Messmer belegte sie musiktheoretische Seminare zu Richard Wagners „Tristan und Isolde", „Der fliegende Holländer" und „Parsifal". Anne Miebach verfasste eine Hausarbeit für Prof. Stefan Weiss zum Thema: „Märchen und Mythos im Siegfried". Ihre musikalischen Auszeichnungen umfassen den 1. Preis beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert" 2003 im Fach Violoncello und Klavier sowie den 1. Preis bei „Jugend komponiert" 2003. Seit dem Wintersemester 2009/10 setzt sie ihr Studium im Fach Musiktheorie an der Hochschule für Musik Dresden fort; ihre Bachelorarbeit widmet sich einem Musikmotiv der Kundry in Wagners „Parsifal".
Uschi Pichler, Querflöte
Uschi Pichler wurde 1983 in Wien geboren. Im Alter von acht Jahren erhielt sie ihren ersten Querflötenunterricht an der Musikschule Maria Anzbach-Eichgraben. 1998 wechselte sie an die Universität für Musik Wien in die Konzertfachklassen von Prof. Wolfgang Schulz und Hansgeorg Schmeiser, wo sie im Juni 2005 die 1. Diplomprüfung mit Auszeichnung bestand. Seit 2005 studiert sie bei Prof. Andrea Lieberknecht an der Musikhochschule Hannover. Uschi Pichler gewann mehrere internationale Preise, darunter den 1. Preis für Querflöte beim „Concours Européen" in Moulins (Frankreich). Sie musizierte mit zahlreichen Orchestern: Von 2004 bis 2007 mit dem European Union Youth Orchestra; 2007/08 hatte sie Zeitverträge als 1. Soloflöte im Philharmonischen Orchester Hagen und beim Beethoven Orchester Bonn. Als Solistin spielte sie mit dem Kärntner Symphonieorchester, dem Bruckner Orchester Linz und dem Orchester der Musik-Universität Wien. Im Wintersemester 2009/10 absolvierte sie ein Austauschsemester am Mozarteum Salzburg.
Daniel Eggert, Bass
Daniel Eggert wurde 1980 in Bückeburg geboren. Bereits mit vier Jahren trat er der dortigen Kantorei bei und lernte so früh die großen Werke der Kirchenmusik kennen; mit sieben Jahren hatte er seinen ersten solistischen Auftritt als Knabensopran. Nach dem Abitur nahm er 2001 sein Musikstudium in Hannover auf, zunächst in den Fächern Schulmusik und Germanistik für das Lehramt an Gymnasien mit dem Hauptfach Tuba (Gesang: Jörg Erler). Seit 2004 studiert er zusätzlich Operngesang Solo, zunächst bei KS Prof. Astrid Schirmer, seit Herbst 2008 bei Prof. Jacques Schwarz.
Von 2001 bis 2004 war Daniel Eggert ständiges Mitglied des Konzertchors der Hochschule, wo er geistliches und weltliches Repertoire aufführte; herausragend war dabei 2003 Nonos „Il canto sospeso". Seit 2004 ist er im solistischen neuen vokalensemble der Hochschule tätig. Er besucht die Liedklasse von Prof. Jan-Philipp Schulze und ist überdies Kommissions- und Studierendenvertreter der Opernabteilung der HMT.
Obwohl noch im Studium, kann Daniel Eggert bereits eine Reihe von Opernpartien innerhalb wie außerhalb der Hochschule vorweisen. Sein Repertoire reicht von Händel bis Holliger. So sang er u. a. mehrfach Mozarts Sarastro und Bartolo/Antonio aus „Die Zauberflöte" und „Le nozze di Figaro" in Hamburg und Hannover, Kuno in Webers „Der Freischütz", den Wassermann in Dvořáks „Rusalka", Simone in Puccinis „Gianni Schicchi", Claudius in Händels „Agrippina", Le Nègre in Ibérts „Angélique", Born in Holligers „What Where" sowie den Pfarrer und den Dachs in Janáčeks „Das schlaue Füchslein". Daniel Eggert besuchte Meisterkurse bei Magret Peckham (Frankfurt), Jacques Schwarz (Toulouse), Robert Hollingworth / „I Fagiolini" (London), „The Real Group" (Stockholm) und einen Workshop für solistische Ensembles bei Frieder Bernius (Stuttgart). Er war Finalist beim Gesangswettbewerb 2009 der Hamel-Stiftung Hannover.
Darüber hinaus bekleidet er jährlich zahlreiche solistische Partien in geistlichen und weltlichen Konzerten, z. B. mit Werken von Bach (Kantaten, Oratorien), Charpentier (Te Deum), Haydn (Messen und Oratorien) sowie Mozart (Krönungsmesse, Requiem) und Rossini (Messen). Zudem widmet sich der Sänger dem Ensemblegesang im Bereich der Alten Musik und musiziert regelmäßig mit dem Johann-Rosenmüller-Ensemble und dem Eranos-Ensemble für Alte Musik. Rundfunk- und CD-Aufnahmen für MDR, BR und Bonifatius dokumentieren sein Schaffen.
2009

Mareike Braun, Mezzosopran
Mareike Braun wurde 1985 in Hannover geboren. Ihre musikalische Ausbildung begann sie im Mädchenchor Hannover. Seit 2004 studiert sie an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, zunächst bei Prof. Christiane Iven, seit 2007 bei Prof. Gudrun Pelker. Sie besuchte Meisterkurse bei Irwin Gage und Klesie Kelly. 2. Preisträgerin des Internationalen Brahmswettbewerbs; Stipendiatin des Cusanuswerks und von „Live Music Now".
Marcus Aydintan, Schulmusik/Komposition/Musiktheorie
Marcus Aydintan wurde 1983 in Hannover geboren. Seit 2002 studiert er Schulmusik, Komposition bei Prof. Anton Plate sowie Musiktheorie bei Prof. Frank Märkel an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, außerdem Germanistik an der Leibniz-Universität Hannover. Von 2007 bis 2008 absolvierte er ein einjähriges Kompositionsstudium bei Prof. Reinhard Febel am Mozarteum Salzburg. Er erhielt Kompositionsaufträge u. a. von den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker und ist Förderpreisträger der Alfred-Koerppen-Stiftung.
Simon Bode, Tenor
Simon Bode wurde 1984 in Hamburg geboren. Früh lernte er Geige und Klavier und gewann mit beiden Instrumenten Preise. Seit 2002 erhielt er Privatunterricht bei Prof. Charlotte Lehmann; seit 2005 studiert er an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Er trat u. a. beim Mozartfest, bei Liederabenden, den Festwochen Herrenhausen und an der Oper Hannover auf. Preisträger beim Wettbewerb „Jugend musiziert" sowie der Deutschen Stiftung Musikleben; Träger des Nachwuchspreises der Niedersächsischen Sparkassenstiftung; Stipendiat von „Live Music Now".
Melanie Sandrine Arnhold, Mezzosopran
Melanie Sandrine Arnhold wurde 1980 in München geboren. Seit dem Wintersemester 2002 studiert sie Gesang an der Musikhochschule Nürnberg bei Prof. James Taylor; seit dem Wintersemester 2004 Operngesang bei Prof. Carol Richardson-Smith an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Sie gab Lieder- und Konzertabende und übernahm kleinere Opernrollen in Nürnberg, Augsburg, Braunschweig und Hannover. Finalistin beim Rotary-Musikwettbewerb 2007. Einstudierte Wagner-Opernpartien: Wellgunde und Floßhilde.
< 2009
„… über 800 Stipendaten seit 1910“
2008 - 2001
2008
- Hanna Larissa Naujoks, Gesang
- Konstanze Kuß, Harfe
- Therese Pahlow, Schulmusik
- Francesco Piemontesi, Klavier
- Sandra Janke, Gesang
2007
- Adrian Brunner, Gesang
- Albert Mamriev, Klavier
- Bentje Woitschach, Schulmusik
- Mine Yücel, Gesang
2006
- Steffi Mölle, Querflöte
- Adriana Oberborbeck, Gesang
- Ania Vegry, Gesang
- Julia Wolf, Schulmusik
- Lilli Wünscher, Gesang
- Alexey Lebedev, Klavier
- Pavel B. Jiracek, Regie
2005
- Michaela Maria Meyer, Gesang
- Christoph Harer, Schulmusik
- Eugen Wenzel, Philosophie
- Wojciech Wieczorek, Violine
- Wilhelm Adam, Gesang
- Cristian Peix, Korrepetion/Pianist
2004
- Cacilia Lüdicke, Gesang
- Sonya Stuttkewitz, Klavier
- Tatjana Bergh, Klavier
- Daniel Ortuno, Schulmusik
- Klauspeter Andritzky, Schulmusik
- Denys Proshchayev, Klavier
2003
- Konrad Maria Engel, Klavier
- Benjamin Gordon, Klavier/Cello/Dirigent
- Martin Helge Lüssenhop, Schulmusik
- Christoph Pohl, Gesang
- Anneka Ulmer, Gesang
- Nicole Spuhler, Klarinette
2002
- Micha Afkham, Viola
- Andrej Bielow, Violine
- Wolfram Bartsch, Schulmusik
- Susanne Sommer, Gesang
- Valeska Zürn, Gesang
- Heiko Jacobs, Architekt
2001
- Jan Hendrik Behnken, Schlagzeug
- Vardeni Darvidian, Gesang
- Geetje Valeska Dreier, Gesang
- Mareike Morr, Klavier/Gesang
- Thomas Lauckel, Schlagzeug
- Christine Siegert, Musikwissenschaft
- Sandra Firrincelli, Gesang
2000 - 1993
2000
- Gil Garburg, Klavier
- Sivan Silver, Klavier
- Winfried Hummel, Harfe
- Torsten Meyer, Gesang
- Volko Neitmann, Gesang
- Caroline Reiser, Musikwissenschaft
1999
- Jutta Fries, Gesang
- Katharina Hottmann, Musikwissenschaft
- Lars Karrasch, Schulmusik
- Heidi Kolboske, Gesang
- Katharina Peetz, Gesang
- Tatjana Rodenburg, Gesang
1998
- Özgür Aydin, Klavier
- Stefan Kohmann, Schlagzeug
- Cornelius Meister, Klavier/Dirigent
- Andrea Schwarzbach, Gesang
- Ulrike Spengler, Gesang
- Christian Wolf, Schulmusik
1997
- Nina Adam, Schulmusik
- Stephan Frucht, Violine
- Nina Janssen, Klarinette
- Monika Menzer, Gesang
- Martti Raide, Klavier
- Veronique Walter, Gesang
1996
- Luiza Borac, Klavier
- Danielle Halbwachs, Gesang
- Susanne Martens, Viola
- Michaele Siebert, Gesang
- Volker Thies, Gesang
- Mati Vaikmaa, Gesang
- Loone Ots, Musikwissenschaft
1995
- Marc Noetzel, Horn
- Susanne Seibert, Schulmusik
- Villu Valdmaa, Gesang
- Thomas Weiler, Regie
- Ruth-Alice Deimel, Harfe
- Verena Plettner, Harfe
1994
- Carola Guber, Gesang
- Michael Humann, Gesang
- Jan Gottlieb Jiracek, Klavier
- Jochen Kupfer, Gesang
- Nikolaus Meer, Gesang
1993
- Ulrich Bartsch, Gesang
- Pirjo Levandi, Gesang
- Karin Seinsche, Regie
- Jendrik Springer, Klavier
- Renée Morloc, Gesang
- Eda Zakharov, Gesang
1992 - 1984
1992
- Monika Herrmann, Cello
- Karsten Jesgarz, Gesang
- Claudia Lücking, Gesang
- Raphaela Mayhaus, Gesang
1991
- Sylvia Bleimund, Gesang
- Dagmar Hesse, Gesang
- Heidi Kinastowski, Cello
- Burkhard Niggemeier, Klavier
- Kristel Pappel, Musikwissenschaft
- Verena Schwonke, Schulmusik
1990
- Sehnaz Celik, Schulmusik
- Bastian Heymel, Schulmusik
- Anette Koch, Gesang
- Almuth Kroll, Gesang
- Mirjana Petercol, Akkordeon
- Guido Pinkernell, Orgel
1989
- Christa Bohnhoff, Gesang
- Peter Frank, Gesang
- Angelika Kaune, Horn
- Charlotte Seithner, Komposition
- Brigitta Weber, Schulmusik
1988
- Ursula Fiedler, Gesang
- Wolfram Krohn, Gesang
- Peter Kuhn, Dirigent
- Claudia Schellenberger, Klavier
- Dörte Schmidt, Viola
- Markus Wenz, Klavier
- Silvia Klauder, Gesang
1987
- Dörte Blase, Gesang
- Heidrun Blase, Gesang
- Marcella Catano Ceron, Gesang
- Susanne Kuhnert, Trompete
- Siebelt Meier, Klavier
- Justus Zeyen, Klavier
1986
- Ulrich Bernert, Klarinette
- Christian Fischer, Klavier
- Andrea Hagemann, Gesang
- Matthias Koch, Klavier
- Christian Schulte, Klavier
1985
- Markus Becker, Klavier
- Tilmann Birschel, Gesang
- Ekkehard Netzel, Gesang/Klavier
- Getraude Rachwitz, Gesang
- Barbara Schoeppe, Gesang
- Michael Belter, Dirigent
1984
- Anne Bentz, Gesang
- Karin Frauenfeld, Gesang
- Kirsten Juckel, Gesang
- Birte Heissenberg, Gesang
- Wolfgang Scholer, Klarinette
und viele weitere junge Künstlerinnen und Künstler
