Stipendiaten

Das Stipendium erhielten 2009:

 

Simon Bode, Tenor

Geboren 1984 in Hamburg, lernte früh Geige und Klavier, gewann Preise mit beiden Instrumenten. Seit 2002 Privatunterricht bei Prof. Charlotte Lehmann, seit 2005 als Student der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Auftritte: Mozartfest, Liederabende, Festwochen Herrenhausen, Oper Hannover. Preisträger: "Jugend musiziert", der Deutschen Stiftung Musikleben, Nachwuchs-Preis der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und Stipendiat „Live music now".

Mareike Braun, Mezzosopran

Geboren 1985 in Hannover. Sie begann ihre musikalische Ausbildung im Mädchenchor Hannover. Seit 2004: Studium an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover bei Prof. Christiane Iven und seit 2007 bei Prof. Gudrun Pelker. Meisterkurse bei Irwin Gage und Klesie Kelly. 2. Preisträgerin des internationalen Brahmswettbewerbs. Stipendiatin des Cusanuswerk und "Live music now".

Melanie Sandrine Arnhold, Mezzosopran

Geboren 1980 in München. Seit WS 2002: Gesangsstudium an der Musikhochschule Nürnberg bei Prof. James Taylor. Seit WS 2004: Operngesang bei Prof. Carol Richardson-Smith an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Lieder- und Konzertabende, kleine Opernrollen in Nürnberg, Augsburg, Braunschweig und Hannover. Finalistin im Rotary Musikwettbewerb 2007. Einstudierte Wagner-Opernpartien: Wellgunde und Floßhilde.

Marcus Aydintan, Schulmusik, Komposition und Musiktheorie

Geboren 1983 in Hannover. Seit 2002: Schulmusik, Komposition bei Prof. Anton Plate und Musiktheorie bei Prof. Frank Märkel an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, Germanistik an der Leibniz-Universität Hannover. 2007-2008 einjähriges Studium der Komposition bei Prof. Reinhard Febel am Mozarteum Salzburg. Kompositionsaufträge u.a. von den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker. Förderpreisträger der Alfred-Koerppen-Stiftung.

Das Stipendium erhielten 2010:

 

Daniel Eggert, Bass

wurde 1980 in Bückeburg geboren. Bereits mit 4 Jahren trat er der dortigen Kantorei bei und lernte so sehr früh die großen Werke der Kirchenmusik kennen. Mit 7 Jahren hatte er seinen ersten solistischen Auftritt als Knaben-Sopran.´Nach dem Abitur nahm er 2001 sein Musikstudium in Hannover auf, zunächst in der Richtung Schulmusik und Germanistik für Gymnasium mit dem Hauptfach Tuba (Gesang: Jörg Erler). Seit 2004 studiert er dort zusätzlich Operngesang Solo, zunächst bei Ks. Prof. Astrid Schirmer, seit Herbst 2008 bei Prof. Jaques Schwarz.
Daniel Eggert war von 2001 bis 2004 ständiges Mitglied im Konzertchor der Hochschule. Er führte dort geistliches und weltliches Repertoire auf, herausragend war dabei 2003
Nonos ,,11 canto sospeso". Seit 2004 ist er im solistischen neuen vokalensemble der Hochschule tätig. Er besucht die Liedklasse von Prof. Jan-Philipp Schulze und ist überdies Kommissions- und Studierendenvertreter der Opernabteilung der HMT. Daniel Eggert kann, obwohl noch im Studium, bereits eine Reihe Opernpartien innerhalb wie außerhalb der Hochschule vorweisen. Sein Repertoire reicht dabei von Händel bis Holliger. So sang er beispielsweise mehrfach Mozarts Sarastro und BartoJo/ Antonio aus "Zauberflöte" und "Figaro" u.a. in Hamburg und Hannover, Kuno in Webers "Freischütz", den Wassermann in Dvoraks "Rusalka", Simone in Puccinis "Gianni Schicci", Claudius in Händels "Agrippina", Le Negre in Iberts "Angelique", Born in Holligers "What where" sowie den Pfarrer und Dachs in Janaceks "Schlaues Füchslein". Daniel Eggert besuchte Meisterkurse bei Magret Peckham (Frankfurt), Jacques Schwarz (Toulouse), Robert Hollingworth, "I Fagiolini" (London), "The real group" (Stockholm) und einen Workshop für solistische Ensembles bei Frieder Bernius (Stuttgart). Er war Finalist im Gesangwettbewerb 2009 der Hamel - Stiftung Hannover. Daniel Eggert bekleidet jährlich zahlreiche solistische Partien in geistlichen und weltlichen Konzerte, z.B. Bach: Kantaten, Oratorien; Charpentier: Te deum; Haydn: Messen und Oratorien; Mozart: Krönungsmesse, Requiem; Rossini: Messen u.a. Darüber hinaus widmet sich der Sänger auch dem Ensemble-Gesang im Rahmen der Alten Musik. Hier musiziert er regelmäßig mit dem Johann Rosenmüller Ensemble und dem Eranos-Ensemble für Alte Musik. Dokumentiert wurde dieses Schaffen in CD- und Rundfunkaufnahmen für MDR, BR und Bonifatius.

Peter Leipold, Klavier/Dirigent

wurde im November 1987 in Stuttgart geboren. Mit sechs Jahren erhielt er zunächst Violinunterricht, wenige Jahre später auch Klavierunterricht u.a. bei Monika Giurgiuman, Leiterin der Begabtenförderungsklasse der Stuttgarter Musikschule. Seit dem achten Lebensjahr begann Peter zu komponieren, zeitweise erhielt er Kompositionsunterricht bei Albrecht Imbescheid. Ferner bekam er sporadisch Dirigierunterricht bei Lothar Zagrosek, ehemaliger Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart. Auch konnte er bereits bei zahlreichen Wettbewerben erste Preise gewinnen, wie z.B. beim Bundeswettbewerb „Jugend-musiziert“, beim Matthaes-Klavierspielwettbewerbund bei den Wettbewerben „Jugend komponiert“ und „Schüler komponieren“.Im Rahmen dieser Wettbewerbe nahm Peter auch teil an Förder- und Meisterkursen, wie z.B. bei den Professoren Martin Christof Redel, Theo Brandmüller, Helmut Zapf, Charlotte Seither und Tatjana Malinin-Fedkina. Darüber hinaus erhielt Peter mehrere Aufführungen und Rundfunksendungen seines Werkes „Hommage an Galina Ustvolskaja“ im Rahmen der Reihe „Komponistenforum“ des deutschen Komponistenverbandes und trat mehrmals als Solist und Dirigent mit dem Jugendsinfonieorchester Stuttgart auf. Als vielseitiger Kammermusikpartner konnte Peter Leipold nicht nur einen ersten Preis beim südwestdeutschen Karel-Kunc-Duo-Wettbewerbund den Sonderpreis der Ralf und Inge Becker Stiftungerhalten, sondern auch beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ 2006. Darüber hinaus nahm er 2004 an einem internationalen Musikfestival in Ufa (Russland) teil und gab bereits zahlreiche Konzerte, z. B. in der Kronberg Academy oder im Konzerthaus Freiburg. Seit dem Sommer 2007 ist Peter Leipold Student in der Dirigierklasse von Prof. Eiji Oue an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, wo er im Mai 2008 sein Debut mit dem „Jungen Schostakowitsch-Ensemble“ als Dirigent hatte. Ebenfalls seit Mai 2008 ist Peter Leipold Dirigent der Camerata Medica Göttingen, dessen Gründungskonzert er am 12. Dezember 2008 vor einem begeisterten Publikum dirigierte.

Anne Miebach, Klavier

wurde 1985 in Haan/Rheinland geboren. Sie studiert seit dem Wintersemester 2004 Musik und Musiktheorie an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Ihre Schwerpunkte liegen auf den Fächern Klavier und Komposition , sowie in den Instrumentalfächern: Violoncello, Cembalo, Horn und Trompete. Seit dem Wintersemester 2005 studiert sie außerdem Philosophie an der Leibniz Universität Hannover. Bei den Professoren Frank Märkel und Martin Messmer belegte sie musiktheoretische Seminare, die sich mit Richard Wagners "Tristan und Isolde, Der fliegende Holländer und Parsifal" beschäftigten. Anne Miebach verfasste eine Hausarbeit für Prof. Stefan Weiss mit dem Thema: "Märchen und Mythos im Siegfried". Musikalische Auszeichnungen erlangte sie 2003 mit dem 1. Preis bei dem Landeswettbewerb "Jugend musiziert" mit Violoncello und Klavier. Ebenfalls den 1. Preis gewann sie 2003 bei "Jugend komponiert". Seit dem Wintersemester 2009/2010 setzt Anne Miebach ihr Studium im Fach Musiktheorie an der Hochschule für Musik in Dresden fort. Im Rahmen ihrer Bachelor-Arbeit schreibt sie dort zu einem Thema über ein Musikmotiv der Kundry im Parsifal.

Uschi Pichler, Querflöte

wurde 1983 in Wien geboren. Sie erhielt im Alter von 8 Jahren ihren ersten Querflöten Unterricht in der Musikschule Maria Anzbach-Eichgraben. 1998 Wechsel zur Universität für Musik in Wien in die Konzert-Fachklassen von Prof. Wolfgang Schulz und Hansgeorg Schmeiser. Sie bestand dort im Juni 2005 die 1. Diplomprüfung mit Auszeichnung. Seit 2005 studiert Frau Pichler bei Frau Prof. Andrea Lieberknecht an der Musikhochschule Hannover. Uschi Pichler gewann mehrere internationale Preise, darunter den 1.Preis für Querflöte beim "Concours European" in Moulins/Frankreich. Sie hat bereits mit vielen Orchestern musiziert: 2004 - 2007 mit dem"European Union Youth Orchestra, 2007/08 hatte sie einen Zeitvertrag als 1. Soloflöte im Harmonischen Orchester Hagen und dem Beethoven Orchester Bonn. Als Solistin spielte Frau Pichler mit dem Kärntner Symphonieorchester, mit dem Bruckner Orchester Linz und dem Orchester der Musik-Universität Wien. Im Wintersemester 2009/2010 absolvierte sie ein Austauschsemester am Mozarteum Salzburg.

Das Stipendium erhielten 2012:

 

Mareike Bielenberg, Sopran

wurde 1984 in Marburg geboren und begann bereits im Kindesalter Klavier und Saxophon zu erlernen. Ihren ersten Gesangsunterricht erhielt sie im Alter von 16 Jahren in Hannover.
Ab dem Jahr 2004 studierte Mareike Bielenberg an der Martin-Luther-Universität in Halle Gesangspädagogik, Italienisch und Schulmusik.
2007 wechselte sie zur Fortsetzung ihres künstlerischen Gesangsstudiums mit dem Schwerpunkt Oper an die Hochschule für Musik, Theater und Medien (HMTM) Hannover. Von 2004 bis 2009 wurde sie von Prof. Marina Sandel unterrichtet. Derzeit studiert sie bei Prof. Charlotte Lehmann, Prof. Gudrun Pelker und Prof. Martin Brauss.
Mareike Bielenberg nahm an zahlreichen Meisterkursen, u. a. bei Marjana Lipovšek, Juliane Banse, Prof. Wolfgang Rihm, Prof. Lilian Sukis, Peter Berne und Prof. Charlotte Lehmann, teil.
Als Solistin im Bereich des Lieds und Oratoriums verfügt Mareike Bielenberg über ein breit gefächertes Repertoire. Sie sang sie bei den Händelfestspielen in Halle und war u.a. mit dem NDR Niedersächsischen Kammerorchester Hannover in G.F. Händels „Messias“, J. S. Bachs „Weihnachtsoratorium“ G. Rossinis „Petite Messe solennelle“ und in zahlreichen weiteren Werken zu hören.
In der Spielzeit 06/07 gastierte Mareike Bielenberg am Opernhaus Halle in der zeitgenössischen Oper „Cantor – die Vermessung des Unendlichen“ von Ingomar Grünauer. Zudem wirkte sie bei verschiedenen Produktionen der HMTM Hannover mit. So war sie 2010 in der Operette „Orpheus in der Unterwelt“ von Jacques Offenbach in der Rolle der 'Juno' zu hören und verkörperte 2011 die Partie der 'Lady Billows' in Benjamin Brittens „Albert Herring“.
Mareike Bielenberg ist erste Preisträgerin der Lotte-Lehmann-Woche 2007 und seit 2009 Stipendiatin der Yehudi Menuhin Live Music Now Foundation.


David Friedrich, Posaune

wurde 1990 in Karlsruhe geboren. Im Alter von 11 Jahren begann er mit dem Posaunenspiel. 2005 erhielt er bei ‚Jugend musiziert’ mit seinem Blechbläser¬quintett den 1. Bundespreis und 2006 den 1. Bundespreis in der Solowertung für Posaune. 2007 gewann er ebenfalls den 1. Bundespreis in der Duowertung. David Friedrich besuchte das Helmholtz-Gymnasiums mit Musikprofil in Karlsruhe. Von 2006 bis 2009 war er Vorstudent in der Posaunenklasse von Prof. Werner Schrietter an der Musikhochschule Karlsruhe. Neben der klassischen Posaune spielt David Friedrich auch intensiv Jazzposaune; als Mitglied einer Big Band nahm er bereits mehrere Male an Workshops bei Peter Herbolzheimer und diversen Wettbewerben teil. Außerdem war er 2007 Solo-Posaunist im Interregionalen Sinfonieorchester (IRO) unter Leitung von Prof. Wolfgang Gönnenwein. Von April 2007 bis 2009 war er Mitglied des Bundesjugendorchesters und spielte unter Patrick Lange, Kirill Petrenko und Simon Rattle. Solistische Auftritte hatte David Friedrich u.a. 2007 bei den Ludwigsburger Festspielen und in der St. Katharinenkirche Frankfurt zusammen mit Prof. Martin Lücker.

David Friedrich nahm an Masterclasses von Michel Mulcahy (Chicago Syphony Orchestra) und Brandt Attema (Radiophilharmonie Rotterdam) teil. Private Studien führten David Friedrich zu Jörgen van Rijen (Conzertgebouw Orchestra), Lutz Köhler (UDK), Walter Nußbaum (HMTM Hannover), Niels-Ole Bo Johansen (Musikhochschule Aarhus), Oliver Siefert (Musikhochschule Frankfurt). Seit dem Wintersemester 2009/2010 studiert David Friedrich Posaune bei Prof. Jonas Bylund an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Im September 2010 erreichte David Friedrich das Halbfinale des Internationalen Aeolus Bläserwettbewerbs 2010 in Düsseldorf. Im März 2011 erreichte er zudem die dritte Runde des deutschen Musikratwettbewerbs. 2011 nahm David Friedrich beim Lucerne Festival Academy Orchestra unter der Leitung von Pierre Boulez teil. David Friedrich spielt außerdem regelmäßig im Spanish National Orchestra in Madrid.


Raphael Legrand, Schulmusik

wurde 1985 in Hannover geboren. Seit seinem sechsten Lebensjahr spielt er Klavier und hat im Jahre 2002 einen ersten Preis im Landeswettbewerb 'Jugend musiziert' (Bereich Klassik) erhalten. In den Jahren 2004 bis 2009 studierte er an der Leibniz Universität und der HMTMH im fächerübergreifenden Bachelor-Studium für Musik und Mathematik. Von 2009 bis 2011 vertiefte er das Studium in Musik und Mathematik zum Master of Education in Hannover. Seit September 2011 ist Raphael Legrand wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für musikpädagogische Forschung der HMTM Hannover bei Prof. Dr. Hans Bäßler, mit dem Ziel der Promotion.


Yun Qi Wong, Klavier/Korrepetition

wurde 1986 in Singapur geboren. Sie wurde 2007 für ihr Diplomstudium als „beste Absolventin der Nanyang Academy of Fine Arts“ ausgezeichnet und erhielt dadurch ein Stipendium des Nationalen Musikrats von Singapur für ein Studium im Ausland. Yun Qi bekam 2009 den ersten Preis beim „11. Deutschen Akkordeon Preis“ in der Kammer­musikwertung. Als aktive Kammermusikerin wirkt sie mit Komponisten wie Vytautis Miskinis, Walter Zimmermann, Ko Matsushita und Snezana Nesic. Sie hat bereits viele Werke von Komponisten aus Singapur uraufgeführt, dabei auch eine Musikprojektreihe in Singapur veranstaltet. Seit Oktober 2010 studiert sie Liedgestaltung bei Prof. Jan-Philip Schulze an der HMTM Hannover. Nebenbei studiert sie Cembalo bei Prof. Zvi Meneker und Korrepetition bei Prof. Martin Brauß. Sie ist auch Korrepetitorin für die Klassen Tuba, Posaune und Oboe an der HMTM Hannover.

Das Stipendium erhielten 2011:

 

Panos Jabuldakis, Tenor

wurde 1978 in Thessaloniki geboren. Er studierte dort von 1998–2002 Musikwissenschaft und war nach erfolgreichem Abschluss von 2002–2006 am Theater in Thessaloniki beschäftigt. Hier entdeckte er seine Liebe zum Operngesang und begann im Jahre 2008 ein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik/Theater/Medien in Hannover. Er ist zur Zeit in der Solo-Gesangsklasse von Frau Prof. Carol Richardson-Smith. Panos Jabuldakis ist bei den „Braunschweiger Classix“ aufgetreten und hat bei diversen Produktionen der Musikhochschule mitgewirkt. Er sang 2008 in Janaceks: "Das schlaue Füchslein" (Schulmeister), 2009 in Mozarts: "Die Hochzeit des Figaro" (Don Basilio und Curzio) und 2010 in Offenbachs: "Orpheus in der Unterwelt" (Pluto und Aristeus). Im Februar 2011 wird er die Titelpartie in Benjamin Brittens: „ Albert Herring“ singen. Panos Jabuldakis ist besonders interessiert an den Wagner-Partien des ‚Mime’ und ‚Loge’ und studiert mit seiner Professorin die Rolle des David in den Meistersingern ein.

Immanuel Klein, Schulmusik

wurde 1985 in Marburg (Lahn) geboren. Bereits in frühen Jahren wurde er durch seine Mutter, selber Sängerin und Musikpädagogin, für die Musik begeistert und bekam Gitarrenunterricht. 1994 begann er seine Ausbildung im Internat der Limburger Domsingknaben in Hadamar.
Dort bekam er, neben den Chortätigkeiten, Klavier- und Theorie erteilt. Die rege Konzerttätigkeit des Chores ermöglichte es ihm, im In- und Ausland regelmäßig auf der Bühne zu stehen. Seine erste Berührung mit der Opernbühne erhielt er mit 12 Jahren durch die Partie des zweiten Knaben in der Zauberflöte am Staatstheater Kassel.
Danach begann sein privater Gesangsunterricht bei Prof. Charlotte Lehmann in Hannover, die ihn bis heute weiterhin betreut. Durch ihre Hilfe konnte er mehrfach Bundespreise beim Wettbewerb "Jugend musiziert" erreichen. Seit dem Wintersemester 2008/09 ist er in Hannover Student der Schulmusik und vertieft sein Hauptfach Gesang in der Opernklasse von Prof. Peter Anton Ling. In diesem Zusammenhang gibt er regelmäßig Konzerte und besucht Meisterkurse, unter anderem im Rahmen der "Steglitzer Tage für alte Musik" in Berlin und der "Summer Academy of Music" in Krakau. Als besondere Erfahrung empfindet er seine Teilnahme bei der Produktion von Arnold Schönbergs "Moses und Aron" im Rahmen der RuhrTriennale unter der Regie und Intendanz von Willy Decker, wo er einen der Ältesten sang.

Sebastian Mangold, Fagott

wurde 1985 geboren. Er erhielt seinen ersten Fagottunterricht mit 9 Jahren bei Frank Lehmann. Er nahm mehrfach am Wettbewerb "Jugend musiziert" teil und erreichte 2001 einen 2. Preis und 2003 einen 1. Preis im Bundeswettbewerb mit Nominierung zum Europäischen Musikpreis für die Jugend. Weitere musikalische Erfahrungen sammelte er auf verschiedenen Kammermusikkursen sowie Meisterkursen von Prof. Dag Jensen, Prof. Eckart Hübner und Prof. Klaus Thunemann. Sebastian Mangold spielte in zahlreichen Orchestern wie z.B. den Stuttgarter Philharmonikern, dem Mozarteumorchester Salzburg, den Göttinger Symphonikern und dem Festivalorchester des Europäischen Musikfestes Stuttgart und dem Gustav Mahler Jugendsinfonieorchester. Neben seiner vielfältigen Orchesterpraxis tritt er regelmäßig als Solist und mit diversen Kammermusikensembles auf.
Seit dem Wintersemester 2005/2006 studiert Sebastian Mangold im Studienfach Künstlerische Ausbildung an der Hochschule für Musik/Theater/Medien in Hannover bei Prof. Dag Jensen. Er ist seit 2006 Stipendiat der Yehudi Menuhin-Stiftung "Live Music Now" und seit 2008 Stipendiat der Stiftung "Villa Musica". In den Spielzeiten 2007/2008 und 2008/2009 war er in der Orchesterakademie des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin unter der Leitung von Marek Janowski und hatte bis zum Ende der Saison 2009/2010 einen Zeitvertrag im Niedersächsischen Staatsorchester Hannover.

Felix Tennie, Klavier/Dirigent

wurde 1988 in der Nähe von Hamburg geboren, begann im Alter von vier Jahren mit dem Klavierunterricht bei der Pianistin Antoneta Bischel. Sie war seine Lehrerin von 1992 bis 2004. In dieser Zeit trat er bereits mit Werken von Bach, Mozart, Beethoven, Chopin und Rachmaninov in öffentlichen Konzerten auf und nahm erfolgreich an den Wettbewerben "Jugend musiziert", sowie am ''Hamburger Instrumentalwettbewerb" teil.
Als 14-jähriger erreichte er im internationalen Wettbewerb "Concursul International de Muzica, Jeunesses Musicales" in Bukarest, Rumänien, das Semifinale.
Ein Jahr später wurde er zu einer Tournee durch Schottland mit dem Ahrensburger Jugendsinfonieorchester eingeladen, wo er unter der Leitung von Michael Klaue konzertierte.
Neben seiner solistischen Tätigkeit sammelte Felix Tennie auch langjährige Kammermusikerfahrung mit verschiedenen Besetzungen.
Im Jahr 2004 wechselte er zu Prof. Michael Beißenhirtz (Musikhochschule Hamburg), bei dem er bis zur Aufnahme des Musikstudiums an der Hochschule für Musik/Theater/Medien in Hannover (Herbst 2006) Klavierunterricht erhielt. Seitdem studiert er im Hauptfach Klavier bei Prof. Beatrice Berthold.
Während seines Studiums besuchte Felix Tennie zahlreiche Meisterkurse, u.a. bei Pierre Reach und Petras Geniusas.
Im Jahr 2007 gewann er den 3. Preis beim internationalen Wettbewerb "Münchener Klavierpodium" und bestand ein Jahr später die Aufnahme in die Dirigierklasse von Prof. Eiji Oue an der Musikhochschule Hannover.
Felix Tennie erhielt Stipendien der Friedrich-Naumann-Stiftung und der Studienstiftung des deutschen Volkes.

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